Erdogan erleidet Schwächeanfall in Moschee - Sorge um seinen Gesundheitszustand

Erdogan erleidet Schwächeanfall in Moschee - Sorge um seinen Gesundheitszustand
Der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan grüßt Anhänger bei seinem Moscheebesuch zum Ende des Ramadans in Istanbul, Türkei, 25. Juni 2017.
An diesem Sonntag wird das Eid-al-Fitr Fest begangen. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan erlitt bei einem Moscheebesuch einen Schwächeanfall. Es hieß, dass der Grund Blutdruckprobleme seien, aber schon vor Jahren soll Erdogan wegen Krebs operiert worden sein.

Mit dem Ende des Fastenmonats Ramadan besuchte Recep Tayyip Erdogan zum Gebet eine Moschee, wo er zusammenbrach. Offiziell war die Rede von Blutdruckproblemen durch seine Zuckerkrankheit. Über den Gesundheitszustand Erdogans wurde schon vor Jahren spekuliert. Er soll wegen Krebs operiert worden sein. 

Der Vorfall erinnert an einen Schwächeanfall im Jahr 2006, der sich ebenfalls während des Fastenmonats ereignete. Eingeschlossen in seinem Fahrzeug, half damals nur ein Vorschlaghammer, um ihn zu behandeln. Das offizielle Statement lautete auch da: Unterzuckerung. 

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Im Jahr 2013, als die Protestbewegung in der Türkei ihren Höhepunkt erreichte, gab es Gerüchte über den Gesundheitszustand Erdogans. Die Rede war von Tumoren, die dem türkischen Staatsoberhaupt nicht mehr viel Zeit ließen und mit denen Gegner seine harte Politik erklärten. Tatsächlich wurde öffentlich, dass sich Erdogan im November 2011 und im darauffolgenden Februar hat operieren lassen. Die Regierung sprach von unbedrohlichen Darmpolypen, die ihm entfernt wurden. Aber Ärzte hätten anderweitige Informationen weitergegeben, von Krebsoperationen war die Rede. Auch die Medikamentenmischung, die Erdogan gegen seine Diabetes und den möglichen Krebs einnimmt, ließen schon 2013 einen schlechten Gesundheitszustand befürchten. 

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