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Nach Whistleblowern nun Schokodiebe: CIA-Mitarbeiter plündern Snackautomaten

Nach Whistleblowern nun Schokodiebe: CIA-Mitarbeiter plündern Snackautomaten
Offenbar macht spionieren sehr hungrig. (Symbolbild).
Waren es wieder die Russen? Oder ist die CIA-Kantine einfach so schlecht? Offenbar haben Mitarbeiter des US-amerikanischen Geheimdienstes CIA mit einem cleveren Trick ihren eigenen Snackautomaten „gehackt“ – der Schaden beläuft sich auf über 3.000 Dollar.

Normalerweise wäre die Sache wohl nicht rausgekommen. Doch das Onlineportal Buzzfeed hatte die Herausgabe einer Reihe von CIA-Dokumenten eingeklagt. Darunter befindet sich auch ein eher kurioser Untersuchungsbericht eines hochrangigen CIA-Ermittlers aus dem Jahr 2013. Der Bericht offenbart, dass es zwischen 2012 und 2013 zu einer regelrechten Hungerkrise bei der CIA gekommen sein muss. Denn es kam mehrfach zu Plünderungen einer Snackmaschine.

Deswegen wurden gegen eine unbekannte Zahl von Mitarbeitern, die bei einer CIA-Vertragsfirma angestellt waren, Ermittlungen aufgenommen. Doch es scheint sich nicht um irgendwelche plumpen Diebe zu handeln. Statt einem Brecheisen nutzten die cleveren Räuber laut dem Bericht eine Sicherheitslücke des Automaten. Und das ging so: Immer, wenn die Snackdiebe den Automaten leeren wollten, zogen sie zuerst das Stromkabel. Da damit auch die Verbindung zum Bezahlsystem des Automaten gekappt war, akzeptierte der Automat die Nummern ungedeckter Konten. Es regnete kostenlose Snacks.

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Doch die CIA kam den Tätern unbemerkt auf die Schliche. Denn offenbar installierte man Videokameras über den Automaten und konnte bald darauf die Verdächtigen identifizieren. Unter den mutmaßlichen Ganoven soll es auch einen sogenannten „Mastermind“ geben – einen Mitarbeiter, der sich besonders gut mit Computern auskennt.

Um wie viele Täter es sich genau handelt, geht aus dem Untersuchungsbericht nicht hervor. Doch offenbar haben alle Beschuldigten ausnahmslos gestanden. Laut dem Bericht wurden sie daraufhin vom CIA-Sicherheitspersonal aus dem Gebäude eskortiert. Die Kündigung folgte alsbald. Der exakte Schaden beläuft sich auf 3.314,40 Dollar. Das entsprich in etwa 5.000 Mars-Riegeln.

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