Schießerei mit vier Verletzten bei Recklinghausen – sieht so ein Rapper-Krieg aus?

Schießerei mit vier Verletzten bei Recklinghausen – sieht so ein Rapper-Krieg aus?
Szenen, beinahe wie aus einem Gangster-Film, ereigneten sich am Dienstag in einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen. Bei einer Schießerei nahe Recklinghausen sind vier Männer verletzt worden, zwei von ihnen schwer, Hubschrauber und SEK waren im Einsatz und nach Flüchtigen wird weiter gefahndet. Ob bekannte deutsche Rapper involviert sind, ist umstritten.

Nach bisherigem Ermittlungsstand kam es um 18.44 Uhr am Dienstag in Oer-Erkenschwick zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei verfeindeten Gruppen, bei dem Schlag- und Schusswaffen eingesetzt wurden.

Etwa 20 Männer sollen daran beteiligt gewesen sein. Im Internet kursierten Gerüchte, es handele sich dabei um einen Streit zwischen dem Rapper Hamad45 und Bushidos Partner Arafat Abou-Chaker.

In einer Handyaufnahme des Geschehens, die Nachbarn aus einem dem Tatort gegenüberliegenden Gebäude gemacht zu haben scheinen, sind zwei Gruppen von Männern vor einer Autowerkstatt zu sehen, die in eine brutale Auseinandersetzung geraten. Beteiligte entkommen in Automarken wie einem VW Polo, was die Gerüchte vom Rapper-Krieg entkräftigte.

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Nach Polizeiangaben mussten vier Personen mit Schuss- und Schlagverletzungen im Krankenhaus behandelt werden. Zwei von ihnen sind nach wie vor im Krankenhaus, ihre Verletzungen seien aber nicht lebensgefährlich.

Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Verstoß gegen das Waffengesetz und Sachbeschädigung dauern an. Die dem Tatort Entkommenen könnten auch Waffen bei sich tragen.

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