Toleranz vs. Tradition: Verhinderter LGBT-Marsch in Moldawien und dessen Gegner

Toleranz vs. Tradition: Verhinderter LGBT-Marsch in Moldawien und dessen Gegner
Protest gegen den Marsch "Fara Frica" (Furchtlos) in Chisnai am 21. Mai 2017.
Nur ein großes Polizeiaufgebot konnte Handgreiflichkeiten in Chisinau verhindern: Aufgebrachte Gegner des traditionellen LGBT-Marsches stellten sich ihm entgegen. Sie appellierten an die konservativen Werte des Großteils der moldawischen Gesellschaft und sahen sich deshalb im Recht. Die Unterstützer der LGBT-Bewegung in Moldawien wollten dagegen mehr Akzeptanz für ihre Rechte. Im RT-Beitrag kommen beide Streitparteien ausführlich zu Wort.

Der Marsch zur Unterstützung der LGBT-Bewegung in Moldawien wurde von der NGO Genderdoc organisiert. Vertreter der orthodoxen Kirche und gesellschaftliche Aktivisten riefen zur Gegendemonstration auf. Ihnen schlossen sich auch einige Anhänger der extremrechten Partei Noua Dreapta (Neue Rechte) an. Ein Mitglied der Partei erklärte den Journalisten, darunter auch dem RT-Deutsch-Team, warum er zur Kundgebung gekommen war.    

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