Barcelona-Star Messi soll für 21 Monate ins Gefängnis

Barcelona-Star Messi soll für 21 Monate ins Gefängnis
Barcelona-Star Messi soll für 21 Monate ins Gefängnis
Die höchste Gerichtsinstanz in Spanien hat am Mittwoch bestätig, dass der Spitzenspieler des spanischen Fußballvereins FC Barcelona, Lionel Messi, des Steuerbetrugs schuldig ist und dafür für fast zwei Jahre hinter Gitter muss.

Der Oberste Gerichtshof Spaniens hat den 21 Monate langen Freiheitsentzug für den argentinischen Fußball-Star Lionel Messi beschlossen. Damit wird der Topspieler von Barcelona für Steuerbetrug bestraft, berichten spanische Medien. Messis Vater, Jorge Horacio, wurde ebenso zu der gleichen Strafe verurteilt. Im Juli 2016 wurden sie noch zur Geldbuße in Höhe von zwei Millionen Euro verpflichtet.

Wahrscheinlich werden weder Messi noch sein Vater diese Zeit im Gefängnis verbringen. Das spanische Gesetz sieht vor, dass Urteile unter zwei Jahren mit Bewährungshaft ersetzt werden können.

Auch der Fußballstar Cristiano Ronaldo steht unter dem Verdacht, mehrere Millionen Euro am Fiskus vorbeigeführt zu haben. Der renommierte Stürmer des FC "Real Madrid" soll jahrelang eine Briefkastenfirma auf den British Virgin Islands genutzt haben. Die Information veröffentlichte die Webseite "Football Leaks", deren Betreiber, unbekannte Whistleblower aus Portugal, die Geheimdaten im Bereich des Profifußballs publik machen, die sie von Journalisten aus ganz Europa erhalten. Eine Anfrage des Journalistennetzwerks EIC ließ Ronaldo persönlich unbeantwortet.

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