Das Ende des Westens naht: Putin mobilisiert russische Killer-Kraken-Horden

Das Ende des Westens naht: Putin mobilisiert russische Killer-Kraken-Horden
Eine britische Zeitung hat Putins neuesten Plan, die Welt zu beherrschen, veröffentlicht. RT Deutsch hat sich entschlossen, mit offenen Karten zu spielen und offenbart daher den abscheulichen Plan in voller Länge.

Ein US-amerikanischer Atombombentest auf dem Eniwetok-Atoll; 30. Mai 1956

Grüne Männchen, FSB-Agenten, kremlgelenkte Medien: Die Liste der Machtinstrumente, die der russische Präsident Wladimir Putin laut westlichen Medien angeblich einsetzt, ist ziemlich lang und bisweilen recht skurril. Die englische Boulevardzeitung „Daily Express“ setzte jedoch mit ihrem Artikel über Putins neueste Superwaffe einen Weltrekord in Sachen antirussischer Hysterie.  

Ein gewisser Doktor Anton Padalka habe an einer russischen Expedition zu einem unterirdischen See in der Arktis teilgenommen. Die Wissenschaftler hätten dort ein schreckliches Seemonster namens „Organismus 46-B“ entdeckt.

Schon am ersten Tag sei die Expedition auf einen Riesentintenfisch mit 14 Armen gestoßen. Die Kreatur zerstörte durch seine mysteriösen Superkräfte das Radio des Teams, zitiert Joey Millar, der Autor des Artikels, den russischen Wissenschaftler. Seine Opfer könne der Killerkrake durch ein Gift von fast 50 Meter Entfernung aus paralysieren.

Zudem verfüge das Monstrum auch über die Fähigkeit, seine Gestalt zu verändern um sich zu verstecken. Der Riesentintenfisch habe sich in die Gestalt eines Tauchers transformiert, um die Forscher in einen Hinterhalt zu locken. Die Tentakel des Leviathans können auch Stunden, nachdem sie vom Körper abgehackt wurden, Menschen angreifen und erwürgen.

Der Killerkrake habe zudem zwei russische Wissenschaftler getötet.

Trotz dieser schier unüberwindbaren Hürden sei es den Forscher nach fünf Tagen jedoch gelungen, das Ungeheuer zu fangen. Russische Beamte hätten das Tier aber sichergestellt und den Vorfall verschwiegen. Nachdem Dr. Padalka herausgefunden habe, dass Putin das Seemonster als Waffe einsetzten möchte, sei er aus Russland geflohen.

„Einige Tintenfische legen 200.000 Eier. Stellen Sie sich vor, sie würden in Seen in Nordamerika ausgestreut“, zitiert der Daily Express.

Überhaupt scheint sich diese britische Zeitung auf etwas eigenartige Geschichten zu spezialisieren. Sie veröffentlichte etwa auch Artikel über Behauptungen, dass Hitler mit seinem brasilianischen Liebhaber zusammenlebte und 95 Jahre alt wurde und, dass Elvis Presley – ja, Sie haben es erraten – noch lebt.

Die Geschichte mit dem Killerkraken liest sich natürlich wie eine schlechte Science-Fiction-Story. Das ist sie auch, denn sie wurde ursprünglich im Jahr 2012 auf einem Science-Fiction-Blog veröffentlicht. Der Daily-Express-Artikel ist also nicht einmal originell, sondern ein Plagiat. Einen Doktor Anton Padalka gibt es also mit nahezu hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit nicht. Vor russischen Killerkraken müssen Sie sich folglich auch nicht fürchten. 

Anscheinend scheint der Druck auf westliche Massenmedien, antirussische Hetzstorys zu veröffentlichen, inzwischen so groß zu sein, dass sie nicht mehr mit eigenen Beiträgen nachkommen und daher auf diverse Funde im Internet zurückgreifen müssen. Es ist daher gar nicht verwunderlich, dass das Vertrauen der Bevölkerung in die westlichen Massenmedien angesichts derart schlechter journalistischer Praktiken ständig sinkt.

Wer glaubt, dass unsere Medien besser wären als die britischen, irrt sich.

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