In bester Laune: George W. Bush lacht und tanzt bei Gedenkgottesdienst für tote Polizisten [Video]

Sichtlich vergnügt zeigt sich der ehemalige US-Präsident George W. Bush bei der Trauerfeier für fünf tote Polizisten in Dallas.
Sichtlich vergnügt zeigt sich der ehemalige US-Präsident George W. Bush bei der Trauerfeier für fünf tote Polizisten in Dallas.
Mit einem Gedenkgottesdienst verabschiedete sich Dallas von den ermordeten Polizisten, die im Umfeld einer Demonstration gegen eskalierende Polizeigewalt an Afroamerikanern vergangene Woche von einem Heckenschützen erschossen worden waren. Zu Gast war auch Altpräsident George W. Bush. Als der Polizeichor auf der Trauerveranstaltung zur Hymne ansetzt, präsentiert dieser vergnügt eine Tanzeinlage und sorgt damit auch sieben Jahre nach seinem Rückzug aus der Politik einmal mehr für Kopfschütteln.

Fünf Tage nach dem Mord an fünf Polizisten durch einen Heckenschützen in Dallas hielt die Stadt gestern einen Gedenkgottesdienst für die Opfer des Anschlags ab. Hoher Besuch war gekommen. Die Morde anlässlich einer Demonstration hatten landesweit für Aufsehen gesorgt. Da vor allem Afroamerikaner in den USA immer wieder zu Gewaltopfern durch Beamtenhand werden, droht die Lage zunehmend zu eskalieren. Grund genug für Präsident Barack Obama, zusammen mit seiner Frau in Dallas Präsenz zu zeigen. Auch Vizepräsident Joe Biden und Obamas Amtsvorgänger George W. Bush nebst Gattin nahmen an der Trauerveranstaltung teil.

Fünf leere Stühle repräsentierten im Rahmen der Trauerzeremonie die ermordeten Polizisten. Wie bei einem Gedenkgottesdienst üblich, war die Stimmung gedrückt. Angehörige trauerten, verabschiedeten sich von ihren Vätern, Brüdern und Söhnen. Altpräsident George W. Bush zeigte sich hingegen in bester Laune. Als der Polizeichor zur "Battle Hymn of the Republic" ansetzte, konnte der Ex-Präsident seine Tanzlaune nicht zurückhalten. Aufnahmen zeigen, wie Bush Junior vergnügt und lächelnd zum Takt des Liedes swingt und sogar seine Frau und Michelle Obama zum Mittanzen animieren will. Nach dem bizarren Auftritt ergoss sich freilich im Internet massive Kritik über Bush.