RTD5: Der Dokumentarkanal von RT ist seit fünf Jahren auf Sendung

RTD5: Der Dokumentarkanal von RT ist seit fünf Jahren auf Sendung
Der Kanal für Dokumentationen von Russia Today sendet seit fünf Jahren. Im Juni 2011 weihte der damalige russische Staatschef Dmitri Medwedew den Rund-um-die-Uhr-Sender ein. In der Zwischenzeit drehte RTD Hunderte von Dokumentationen. Viele von ihnen wurden mit angesehenen internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem New York Festivals Awards und OMNI Intermedia Awards.

Pässe von Kämpfern des

„Obwohl RTD ursprünglich als ein Sender über Russland gedacht war, konnte er innerhalb von fünf Sendejahren seine Themenbereiche ausdehnen, sodass er nun die ganze Welt umfasst“, erklärte die RTD-Leiterin Jekaterina Jakowlewa.

„In diesen fünf Jahren haben wir gut 500 Filme aus eigener Produktion ausgestrahlt. Unsere Teams bringen aus verschiedenen Winkeln der Erde einmalige, mitunter absolut unglaubliche Geschichten und drehen investigative Filme in Konfliktgebieten, wobei sie nicht selten ihr Leben aufs Spiel setzen.“

In Syrisch-Kurdistan drehte ein RTD-Team die Dokumentation „Im Namen des Profits“ über mögliche Verbindungen zwischen der Türkei und Terroristen des „Islamischen Staates“. Die Filmautoren entdeckten während der journalistischen Untersuchung detaillierte IS-Geschäftsbücher, die den Erdölhandel belegen, und interviewten sogar einige IS-Kämpfer, die Gefangene der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) waren.

Vor laufender Kamera teilten die Männer mit, dass die Terrormiliz Hilfe aus der Türkei bekommt. Ein anderer Film – „Ihr Krieg: Frauen gegen IS“ – erzählt von kurdischen Frauen, die gegen IS-Terroristen vorgehen. Für diese ist es eine Schande, durch Frauenhand getötet zu werden.

Straßenszene: Belgrad nach Angriffen der NATO

Nicht weniger gefährlich erwies sich für Journalisten die Reise nach Afghanistan, wo sie über die Drogenproduktion berichten sollten. Die RTD-Korrespondenten gerieten bei den Dreharbeiten am Film „Afghanistan. Das Opium der Völker“ unter Beschuss.

Mehrere Dokumentationen handeln von dem Konflikt in der Ukraine und seinen Folgen. Der Film „Trauma“ zeigt den harten Alltag des Rettungsdienstes in dem ostukrainischen Donezk. Zum 15. Jahrestag der NATO-Bombardements auf das ehemalige Jugoslawien präsentierte RTD den Film „Warum?“, wo sich Zeitzeugen an die Luftangriffe und die Opfer des Konfliktes erinnern.

Einer großen Aufmerksamkeit erfreute sich in ausländischen Medien die Doku „Das verschlafene Tal“, die von der Siedlung Kalatschi in Nordkasachstan handelt, deren Einwohner unter mehrtägigen Schlafanfällen leiden. Die Dokumentation „Agafja“ erzählt von einer 70-jährigen russischen Einsiedlerin, die mitten in der Taiga fernab der Zivilisation lebt.     

RTD-Dokumentationen gewannen mehrmals internationale Medienwettbewerbe, darunter New York Festivals, Media Excellence Award, OMNI Intermedia Awards und Broadcast Digital Awards.