Neu auf RT Deutsch: Parallelwelten – Daniel Lange geht dahin, wo es weh tut

Reporter Daniel Lange in der RT Deutsch-Redaktion
Reporter Daniel Lange in der RT Deutsch-Redaktion
Nach CLASH präsentiert RT Deutsch am morgigen Mittwoch gleich das nächste neue Format auf dem Sender. Daniel Lange, zuvor viele Jahre für Sat.1 tätig, geht bei „Parallelwelten“ den Hintergründen von Deutschlands Brennpunkten auf die Spur. In der ersten Folge dreht sich alles um professionell organisierte Bettlerbanden auf Berlins Straßen.

12 Jahre lang war Daniel Lange Gesicht und Reporter der Sendung „Akte“ auf Sat.1 und sorgte darüber hinaus mit „Lange Undercover“ für spektakuläre Reportagen – nun begrüßt RT Deutsch den erfahrenen Reporter als neuestes Mitglied im Team.

Am Mittwoch, dem 8. Juni, geht es dann auch schon los mit Parallelwelten. In der Sendung werden Türen zu Themen geöffnet, die sonst verschlossen bleiben, oder über die sonst allenfalls Gerüchte kursieren. Daniel Lange will weitergehen und tiefer bohren. Der Zuschauer ist eingeladen den Reporter bei seinen Recherchen zu begleiten. Nach dem Opener, der einen ersten Überblick über einen speziellen gesellschaftlichen Brennpunkt gibt, wird in darauf aufbauenden Folgen immer tiefer gegraben. Wer sind die Hintermänner und die Profiteure, wenn es auf Deutschlands Straßen rau zugeht?

Claude-Oliver Rudolph an seinem Arbeitsplatz bei RT Deutsch

In der Pilotsendung wirft Lange einen Blick auf das Milieu professionell organisierter Bettlerbanden aus Osteuropa auf Berlins Straßen. Um den Mitleidsfaktor zu erhöhen, werden von diesen oft auch Kinder als Bettler eingesetzt, und so als Einnahmequelle regelrecht missbraucht. Weit verbreitet ist der Mythos, mafiöse Strukturen würden im Hintergrund agieren und Mütter und Kinder zum Betteln zwingen. Daniel Lange wollte das genauer wissen und tauchte in die Szene ein.

An RT Deutsch reizt den erfahrenen Reporter der Gründergeist, den der Kanal umgibt. „Für mich ist es besonders spannend, einen Sender in den ersten Zügen mit aufzubauen“, so Lange nach der Fertigstellung der Pilotfolge von Parallelwelten.

Zufrieden zeigt sich Lange, der wie kein zweiter Reporter dahin geht, wo es weh tut, auch über das Maß an Freiheit, das er bei seiner Arbeit genießt:

Von der Chefredaktion gab es keine Vorgaben. Sowohl bei der Themenauswahl, als auch bei der Gestaltung der Sendung agiere ich frei. So wie es sein sollte.

Auch wenn sich Lange auf Berlins Straßen besonders gut auskennt, sollen in weiteren Folgen der Sendung auch andere deutsche Städte näher beleuchtet werden. „Probleme, über die es sich lohnt zu berichten, gibt es ja leider überall“, so Lange.