EBU diskutiert mit Kiew Finanzierung des „Eurovision Song Contest 2017“

EBU diskutiert mit Kiew Finanzierung des „Eurovision Song Contest 2017“
Die Europäische Rundfunkunion (EBU) führt Verhandlungen mit der Ukraine über die Finanzierung des Eurovision-Wettbewerbs im Jahr 2017, so der Chef für Fernsehveranstaltungen beim EBU, Sietse Bakker.

„Die EBU versucht momentan zu verstehen, wie das Gastgeberland den Wettbewerb organisieren wird, dieser Prozess nimmt einige Monate in Anspruch. Es ist noch verfrüht, von etwas Konkretem zu sprechen. Wir arbeiten ausschließlich mit Sendeunternehmen, nicht mit Regierungen direkt. Eben das Sendeunternehmen muss für die Finanzmittel für die Wettbewerbsveranstaltung sorgen“, zitiert die Zeitung Iswestija die Worte von Bakker.

Früher schlug der ukrainische Kulturminister Jewgenij Nischtschuk vor, europäische Investoren zur Eurovision-Finanzierung heranzuziehen. Seinen Worten zufolge soll der Musikwettbewerb nicht auf Kosten des Staates veranstaltet werden.

Im Finale des internationalen Liederwettbewerbs in Stockholm gewann im Jahr 2016 die ukrainische Sängerin Jamala mit ihrem Song "1944". Platz Zwei ging an die australische Teilnehmerin, Dami Im. Der Russe Sergey Lazarev war mit seinem Song "You are the only one" der Dritte, bekam jedoch die meisten Punkte aus dem Publikum.

Laut den Wettbewerbsregeln wird Eurovision im kommenden Jahr in der Ukraine ausgetragen, weil ihre Vertreterin in diesem Jahr gesiegt hat.