Eishockey-WM startet in Russland: Deutschland will ins Viertelfinale

Eishockey-WM startet in Russland: Deutschland will ins Viertelfinale
Am heutigen Freitag werden in Moskau und St. Petersburg die ersten Spiele im Rahmen der Eishockey-Weltmeisterschaft 2016 ausgetragen. Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew eröffnet den Wettbewerb. Neben den Favoriten kämpft die Mannschaft aus Deutschland um den Einzug in die Endrunde.

Quelle: RT

Bei der feierlichen Zeremonie, die heute um 19:15 Uhr deutscher Zeit im Moskauer „WTB Eispalast“ stattfinden wird, sind außerdem Sportminister Witali Mutko, der Bürgermeister von Moskau, Sergej Sobjanin, und der Präsident der Internationalen Eishockey-Föderation, René Fasel, anwesend.  

Neben den USA und Kanada rechnen sich vor allem Russland und Schweden sowie die Finnen und Tschechen Chancen auf den Titel des Weltmeisters aus.

Neben den Favoriten kämpft jedoch auch die Mannschaft aus Deutschland um den Einzug in die Endrunde. Das selbstausgegebene Ziel ist vorerst der Einzug in das Viertelfinale.

Im Rahmen des Sportevents, der in Russland vom 6. bis zum 22. Mai ausgetragen wird, treten 16 Nationalmannschaften in zwei Gruppen an. Die Spiele der Gruppe A, zu der die Auswahlen aus Russland, Schweden, Tschechien, der Schweiz, Lettland, Norwegen, Dänemark und Kasachstan gehören, finden in Moskau statt. In der Gruppe B spielen die Teams aus Kanada, Finnland, den USA, der Slowakei, Weißrussland, Frankreich, Deutschland und Ungarn. Diese Treffen werden in St. Petersburg ausgetragen. Ins Viertelfinale werden es je vier Mannschaften aus beiden Gruppen schaffen.

Deutschland geht am Samstag zunächst gegen Frankreich an den Start. Das Spiel wird in Sankt Petersburg stattfinden. Der Kader der Deutschen bietet jedenfalls gute Voraussetzungen für die eine oder andere Überraschung bei der WM.

Auch der vor zehn Monaten verpflichtete Trainer der deutschen Eishockey-Spieler, Marco Sturm, erwartet eine starke Leistung seines Teams. Er kommentierte:

„Deutschland kann jedes Jahr ein Viertelfinale erreichen, aber es muss dafür alles passen. In diesem Jahr ist es so: Warum nicht?“

In den Reihen der Deutschen spielen vier Profis aus der NHL. Das sind so viele wie 2008 nicht mehr. Darunter die Stürmer Leon Draisaitl und Tobias Rieder und die erfahrenen Verteidiger Christian Ehrhoff und Korbinian Holzer.