PwC-Studie: „Die Leserschaft bekundet weltweit ihr Interesse an alternativen Medien“

Margarita Simonjan, Chefredakteurin von RT, zeigt sich erfreut über die Ergebnisse der PwC-Studie
Margarita Simonjan, Chefredakteurin von RT, zeigt sich erfreut über die Ergebnisse der PwC-Studie
Eine im Auftrag von RT von PwC durchgeführte Studie zeigt, dass sich die moderne Gesellschaft immer stärker für alternative Informationsquellen interessiert. Gleichzeitig erfreuen sich Medien aus Russland, Asien und Nahost-Ländern einer immer größeren Beliebtheit. RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan sieht sich durch die PwC-Erhebung in der Annahme bestätigt, dass Meinungsvielfalt in der heutigen Welt besonders gefragt ist.

Das Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers hat die Ergebnisse einer im Auftrag von RT durchgeführten repräsentativen Studie veröffentlicht. Die Umfrage untersucht, welche Meinung die Leserschaft weltweit von ausländischen Medienangeboten hat.

Die Erhebung wurde in 10 Ländern (darunter Russland, den USA, Indien, Mexiko und Großbritannien) durchgeführt. Die qualitative Analyse erfolgte aufgrund von Interviews mit Leitern internationaler Medien. Außer der Analyse der bereits existierenden Tendenzen enthält die PwC-Studie eine Prognose über ihre weitere Entwicklung.          

Die Bilanz lautet, dass die Beliebtheit ausländischer Medien fernab des Mainstreams seit dem letzten Jahrzehnt erheblich gestiegen ist. Die Schlüsselfaktoren dieses Trends sind die Zugänglichkeit der Nachrichtenquellen, das Interesse der Leserschaft und die Mobilität der Bevölkerung.      

79 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Bedarf an einer vielseitigen Berichterstattung in den letzten Jahren zugenommen habe. Heute frequentiert das Publikum, das zu ausländischen Medien greift, im Durchschnitt vier Quellen. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren lag dieser Wert bei lediglich 2,5.        

„Es hat sich im Laufe der Studie herausgestellt, dass der Zugriff auf ausländische Nachrichtenquellen (wenigstens einmal im Monat) in allen Ländern gang und gäbe ist. Allerdings ist diese Rate in den Schwellenländern besonders groß.

Obwohl die wichtigsten Nachrichtenquellen die schon seit langem existierenden Anbieter aus den Vereinigten Staaten und Großbritannien bleiben, legen Medien aus Nahost-Ländern, Asien und Russland die größten Wachstumsraten an den Tag. Die überwältigende Mehrheit der Befragten hat angegeben, dass ihr Bedarf an einer vielseitigen Berichterstattung in den letzten Jahren gestiegen sei“, teilte der Partner der britischen Abteilung von PwC, Sam Tomlinson, mit.

Margarita Simonjan, Chefredakteurin von RT, kommentierte die Ergebnisse der Erhebung wie folgt:

„Die Leserschaft vertraut immer weniger den herkömmlichen Nachrichtenquellen. Sie sucht immer öfter nach einer Alternative. Unser Sender, RT, bietet eben eine solche Alternative an.“

Sam Tomlinson präsentierte die Hauptergebnisse der anlässlich des 10-jährigen Bestehens von RT durchgeführten Studie auf der internationalen Konferenz „Information, Politik, Medien: Herausbildung einer neuen Weltordnung“, die in Moskau stattfand.

Der Experte in Cybersicherheit, John McAfee, kommentierte:

„Das Internet hat die Landesgrenzen abgerissen. Die meisten Menschen beziehen Nachrichten aus dem Netz. Und ich glaube, es ist wichtig, dass der russische Standpunkt weltweit präsent ist. Russland spielt eine sehr wichtige Rolle in der internationalen Arena, und seine Stimme muss unbedingt hörbar sein. Ich finde, dass RT über die Ereignisse weltweit objektiver berichtet, als die restlichen Informationsdienste.“

Die komplette Studie ist auf der Website von PricewaterhouseCoopers öffentlich einsehbar.