Champions League: Zenit Sankt Petersburg im Rückspiel gegen Benfica Lissabon gefordert

Champions League: Zenit Sankt Petersburg im Rückspiel gegen Benfica Lissabon gefordert
In der Liga schaffen sie es nicht hundertprozentig zu überzeugen, doch in der Champions League will der amtierende Russische Meister noch ein Wörtchen mitreden. Heute ist das Achtelfinalrückspiel gegen Benfica Lissabon und die Mannschaft aus Petersburg muss einen 1:0 Rückstand aus dem Hinspiel aufholen.

Das Siegtor kassierte Zenit erst in der Nachspielzeit als Linksverteidiger Domenico Criscito mit seinem Foul dreißig Meter vor dem Tor seine zweite gelbe Karte (Platzverweis) abholte und der anschließende Freistoß über den Kopf von Benficas Top Stürmer Jonas in den Maschen landete.

Benficas Spieler bejubeln den Siegtreffer von Jonas.
Benficas Spieler bejubeln den Siegtreffer von Jonas.

Trainer Andre Villas Boas meinte dazu:

„Ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Besonders die erste Halbzeit hat mir gut gefallen. In der zweiten wollten wir so weitermachen und das Ergebnis halten, doch leider haben wir dann noch das Gegentor bekommen.“

Trainer Andre Villas Boas erwartet ein komplett anderes Spiel.
Trainer Andre Villas Boas erwartet ein komplett anderes Spiel.

Die beste Chance auf Seite der Russen hatte der brasilianische Superstar Hulk als er kurz vor der Pause einen Freistoß rechts neben das Tor von Landsmann Júlio César setzte.

Zenits Superstar Hulk (l.) kämpft um den Ball.
Zenits Superstar Hulk (l.) kämpft um den Ball.

Der vor dem Spiel mit sechs Toren auf Platz drei der Torschützenliste liegende Artem Dzyuba war bis auf eine kleine Torraumszene am Anfang des Spiels sehr unauffällig. Viel auffälliger war aber Zenits Torwart, der mit mehreren Topparaden eine höhere Niederlage verhinderte.

Yuri Lodygin hielt Zenit im Spiel.
Yuri Lodygin hielt Zenit im Spiel.

„Wir müssen früher attackieren und uns mehr Chancen erarbeiten als wir das heute getan haben. Das Rückspiel wird  ganz anders werden als das Hinspiel“ meinte Boas im Hinblick auf das heutige Spiel in Sankt Petersburg.