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Holocaust-Leugnerin Haverbeck nach verbüßter Strafe aus Haft entlassen

Holocaust-Leugnerin Haverbeck nach verbüßter Strafe aus Haft entlassen
Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck
Die wegen Volksverhetzung verurteilte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck sagte wiederholt, das KZ Auschwitz sei kein Vernichtungslager, sondern ein Arbeitslager gewesen. Auch den Massenmord an Juden stritt sie ab. Nach zweieinhalb Jahren Haft kommt sie nun auf freien Fuß.

Das Landgericht Detmold hatte Ursula Haverbeck aus Vlotho in Ostwestfalen in zwei Fällen zu 14 Monaten Gefängnis verurteilt. Das Landgericht Verden in Niedersachsen verurteilte sie zudem wegen Volksverhetzung in acht Fällen zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung. Beide Haftstrafen wurden zu einer Gesamtstrafe von zweieinhalb Jahren zusammengefasst, die Haverbeck seit Mai 2018 in Bielefeld absaß.

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Nun teilte ein Sprecher der Haftanstalt mit, die 91-Jährige habe nach zweieinhalb Jahren im geschlossenen Vollzug ihre volle Haftstrafe verbüßt. Weitere Verfahren an Gerichten in Hamburg und Berlin sind noch anhängig.

Haverbeck hatte wiederholt behauptet, dass das Konzentrationslager Auschwitz kein Vernichtungslager, sondern ein Arbeitslager gewesen sei. Sie hatte in einem Interview gesagt, in Auschwitz habe es keine Vergasungen gegeben. Auch der Massenmord an Juden soll ihr zufolge nie stattgefunden haben.

Haverbeck wurde bereits mehrmals wegen Volksverhetzung verurteilt. Sie kandidierte für die rechtsextreme Partei Die Rechte zur Europawahl 2019. Sympathisanten aus dem Umfeld der Partei forderten mehrmals ihre Freilassung.

Die Rote Armee befreite am 27. Januar 1945 das Konzentrationslager Auschwitz. Allein hier waren etwa 1,1 Millionen Menschen ermordet worden.

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