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"Der ist Schei...!" – Musk geht auf Chomsky los

"Der ist Schei...!" – Musk geht auf Chomsky los
"Was hast Du gesagt?", scheint Noam Chomsky (r) in dieser Collage Elon Musk (l) zu fragen.
Gibt es eigentlich jemanden, mit dem sich Tesla-Gründer Elon Musk noch nicht angelegt hat? Das neueste "Opfer" ist der emeritierte Professor für Linguistik Noam Chomsky. Der weltweit geschätzte Intellektuelle hatte es gewagt, an einem Projekt von Musk zu zweifeln.

Der exzentrische Unternehmer Elon Musk hat mal wieder auf Twitter zugeschlagen. Diesmal traf es nicht seine eigenen Aktionäre, sondern den emeritierten Lingusitik-Professor Noam Chomsky. Der weltweit geschätzte Intellektuelle hatte es tatsächlich gewagt, Musks Projekt Neuralink zu kritisieren.

Sandwüste und Bauarbeiten in Grünheide nahe Berlin, April 2020

Neuralink ist ein US-amerikanisches Neurotechnologie-Unternehmen, welches im Juli 2016 von Elon Musk und acht weiteren Personen gegründet wurde. Das Ziel des Unternehmens ist die Entwicklung eines Gerätes zur Kommunikation zwischen dem menschlichen Gehirn und Computern, ein sogenanntes Brain-Computer-Interface. Chomsky glaubt nicht, dass eine derartige Verbindung möglich ist.

Gegenüber dem US-amerikanischen Magazin Inverse hatte er bezüglich des Projekts bereits 2017 gesagt: "Was sie wahrscheinlich tun, sind Dinge wie das, was ich beschrieben habe, um Wege zu finden, um durch möglicherweise elektrische Signale vom Gehirn zu erkennen, ob Sie vorhaben, Ihren Arm zu heben. Das liegt im Bereich des Machbaren, und ich weiß, dass darüber geforscht wird". Und er ergänzte:

Wenn wir herausfinden wollen, was ich denke, beispielsweise, gibt es keine Möglichkeit hierfür Technologien zu entwickeln, da wir nicht verstehen, wie man vorgehen muss.

Das stieß dem SpaceX- und Tesla-Chef offenbar dermaßen bitter auf, das er noch drei Jahre später gegen Chomsky auf Twitter austeilt. Musk postete am Sonntag eine Liste mit dem Titel "Sieben Dinge, die jedes Kind hören muss". Ein Eintrag lautete: "Der Kommunismus ist jedes Mal gescheitert, wenn er versucht wurde".

In einem direkt darauffolgenden Tweet schrieb Musk dann: "Randbemerkung: Chomsky ist scheiße."

In Übereinstimmung mit Musk twitterte der Verhaltenspsychologe Gad Saad, dass Chomsky "seit mehr als fünf Jahrzehnten verrückte Dinge über Politik geäußert hat". Musk antwortete mit: "Er ist ein Hirnvirus für Narren".

Nicht alle waren derselben Meinung wie Saad und Musk. Ein Twitter-Nutzer verteidigte Chomsky und schrieb, dieser habe mehr für die Menschheit getan, als Musk es jemals tun werde. 

Viele andere posteten mehrfach ein Foto von Musk, das ihn mit der kürzlich verhafteten, und in die Epstein-Affäre involvierten, Ghislaine Maxwell, zeigt:

Chomsky reagierte nicht auf die Aussagen Musks. Dabei hätte er eine gute Antwort an Musk direkt im Twitter-Account des Unternehmers finden können. Denn Musk twitterte am 24. Juni 2019 sinngemäß: "Anarcho-Syndikalismus, große Sache!".

Es ist allgemein bekannt, dass Noam Chomsky sich als libertären Sozialisten mit Sympathien für den Anarchosyndikalismus bezeichnet – haben die beiden am Ende doch mehr gemeinsam, als sie zugeben möchten?

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