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Weltweit lernen über 15 Millionen Menschen Deutsch als Fremdsprache

Weltweit lernen über 15 Millionen Menschen Deutsch als Fremdsprache
15,4 Millionen Menschen büffeln weltweit Deutsch als Fremdsprache. Auf dem Symbolbild: Schülerin einer allgemeinbildenden Schule in Moskau während einer Deutschstunde, 18. Oktober 2011
Rund 15,4 Millionen Menschen weltweit lernen Deutsch als Fremdsprache. Während ihre Gesamtzahl im Vergleich zum Jahr 2015 annähernd gleich bleibt, steigt das Interesse am Deutschlernen vor allem in Afrika und Asien. Einen Rückgang verzeichnen die USA und Länder Europas.

Deutsch als Fremdsprache steht für mehr als 15,4 Millionen Menschen weltweit auf dem Stundenplan. Die Gesamtzahl der Deutschlernenden bleibt im Vergleich zum Jahr 2015 annähernd gleich. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Deutsch als Fremdsprache weltweit", die alle fünf Jahre erstellt wird. Den Bericht veröffentlichte das Auswärtige Amt am Donnerstag in Berlin gemeinsam mit dem Goethe-Institut, der Deutschen Welle, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen.

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Die Zahl der Schulen mit Deutschunterricht ist der Erhebung zufolge von 95.000 im Jahr 2015 auf etwa 106.000 gestiegen. Wenig überraschend büffeln mit 11,2 Millionen die meisten Menschen in Europa über der deutschen Grammatik und dem entsprechenden Vokabular. Die Studie hält dabei für die Nachbarländer Dänemark, Niederlande, Tschechische Republik und Frankreich ein Plus von 18 Prozent auf 1,185 Millionen fest. Allein in Frankreich ist die Zahl von gut einer Million im Jahr 2015 auf nun fast 1,2 Millionen gestiegen. Auch Russland verzeichnet mit einem Plus von 16 Prozent auf nun 1,79 Millionen Deutschlernende eine stärkere Nachfrage.

Stark rückläufige Zahlen gibt es dagegen in Polen, das mit 1,95 Millionen jedoch das Land mit den weltweit meisten Deutschlernenden bleibt. Auch in Ungarn und Großbritannien gehen die Zahlen zurück.

Für den afrikanischen Kontinent verzeichnet die Studie ein Wachstum von fast 50 Prozent gegenüber dem Jahr 2015. Steigendes Interesse gibt es etwa in Ägypten, Algerien und in der Republik Côte d'Ivoire. Auch in Asien wird mehr Deutsch nachgefragt, vor allem in China.

Das abgekühlte deutsch-amerikanische Verhältnis scheint seine Entsprechung in der Nachfrage nach Deutsch als Fremdsprache zu finden. In den Vereinigten Staaten ist die Zahl der Deutschlernenden in den vergangenen fünf Jahren um 15 Prozent gesunken.

Aus Sicht von Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts, ist Deutsch weltweit weiterhin sehr gefragt. Die Zahl der entsprechenden Kursteilnehmer am Goethe-Institut sei um rund 73.000 auf 309.000 gestiegen. Die Erhebung zeige allerdings auch, dass die Förderung der deutschen Sprache insbesondere in den Ländern notwendig sei, in denen die Zahl der Deutschlernenden zurückgegangen ist. (rt/dpa)

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