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Aus Solidarität mit Protestbewegung: Lego setzt Werbekampagne für Polizeispielzeug zeitweise aus

Aus Solidarität mit Protestbewegung: Lego setzt Werbekampagne für Polizeispielzeug zeitweise aus
Aus Solidarität mit der Protest-Bewegung: Lego zieht Werbekampagne für Polizei-Spielzeug zurück (Symbolbild)
Der dänische Spielzeughersteller Lego zeigt sich solidarisch mit der bundesweiten Protestwelle gegen Polizeigewalt in den USA. Das Unternehmen bekundet dies mit dem vorübergehenden Stopp jeglicher Werbung für seine Spielzeuge, die auf dem Thema Polizei basieren.

Am Dienstag berichtete das Portal The Toybook unter Berufung auf eine interne E-Mail über die Entscheidung des Unternehmens, jegliche Marketingmaßnahmen in Bezug auf mehr als 30 Lego-Baukästen, Mini-Figuren und sonstiges Spielzubehör einzustellen. Dazu gehören Spielsets, die Figuren von Polizisten, Feuerwehrleuten und Kriminellen sowie Einsatzfahrzeuge und dazugehörige Komponenten enthalten. Eine entsprechende Weisung wurde demnach allen Lego-Vertriebsstellen übermittelt.

Eine Sprecherin des Unternehmens kommentierte die Entscheidung wie folgt:

Wir haben unsere Affiliate-Partner angefordert, auf die Verbreitung von Lego-Werbeinhalten zu verzichten. Damit stehen wir zu unserer Entscheidung, die Aktion #BlackOutTuesday zu respektieren und die Verbreitung von Materialien auf unseren Social-Media-Kanälen als Reaktion auf die tragischen Ereignisse in den USA einzustellen.  

Die Aussetzung der Werbemaßnahmen soll jedoch nur für einige Tage gelten. Zuvor sicherte Lego den Zugehörigen der schwarzen Minderheiten Unterstützung im Kampf gegen Rassismus und Ungleichheit zu. Man zeigte sich bereit, vier Millionen US-Dollar an Organisationen zu spenden, die schwarze Kinder unterstützen sowie Kinder weltweit über die Gleichheit aller Ethnien aufklären.

Die Online-Aktion #BlackOutTuesday fand am 2. Juni in den sozialen Netzwerken statt, in deren Rahmen Nutzer schwarze Bilder mit den Hashtags #BlackOutTuesday und #BlackLivesMatter auf ihren Accounts veröffentlichten. Damit unterstützten sie die fortdauernden Proteste gegen Polizeigewalt in den USA. Auslöser war der Mord an dem Afroamerikaner George Floyd während eines brutalen Polizeieinsatzes.

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