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Kein Aprilscherz: Einige Länder stellen Aprilscherze wegen Corona unter Strafe

Kein Aprilscherz: Einige Länder stellen Aprilscherze wegen Corona unter Strafe
(Symbolbild). Bisher musste man sich nur vor schlechten Witzen schützen. Jetzt auch vor gefährlichen.
Die Corona-Pandemie sorgt nahezu weltweit für strengere Regeln. Hauptsächlich betreffen diese den physischen Umgang mit anderen Menschen. Doch einige Länder haben nun aus Furcht vor "Desinformationen" auch Aprilscherze zum Thema Corona unter Strafe gestellt.

Um mutmaßlichen Falschinformationen rund um die Corona-Epidemie vorzubeugen, haben mehrere Länder Aprilscherze in diesem Jahr unter Strafe gestellt. So kann zum Beispiel jemand der Falschmeldungen verbreitet in Thailand für bis zu fünf Jahre in den Knast wandern.

Aufkleber am Eingang des Einkaufszentrums Europa-Passage in der Hamburger Innenstadt, auf dem auf die Verpflichtungen hingewiesen wird, Abstand zu halten und Masken zu tragen.

Allerdings existiert das Gesetz gegen "Fake News" dort schon seit 2019. Doch aus gegebenem Anlass, dem 1. April, sah sich die thailändische Regierung genötigt, noch einmal per Twitter auf das Gesetz aufmerksam zu machen. 

Auch in Taiwan versteht man beim Thema Corona keinen Spaß: Es sei mit einer Haftstrafe von bis zu drei Jahren und/oder einer Geldstrafe zu rechnen, so die taiwanesische Politikerin, Tsai Ing-wen, über Facebook. Indien erklärte, dass gegen Verbreiter von Falschmeldungen "zügig und kräftig" vorgegangen werde. Und auch Google hat bereits seine traditionellen Scherze für dieses Jahr abgesagt. Und Deutschland?

Das deutsche Gesundheitsministerium bat per Twitter darum, von Corona-Aprilscherzen abzusehen. "Erfundene Geschichten und Aprilscherze zu Corona können zur Verunsicherung beitragen und genutzt werden, um Falschmeldungen zu verbreiten", heißt es in einem Tweet.

Dennoch ließen es sich natürlich viele nicht nehmen, einige "harmlose Scherze" zum Besten zu geben. Hier eine kleine Auswahl:

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