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Griechisch-türkische Grenze: Mehrzahl der Migranten sind Afghanen

Griechisch-türkische Grenze: Mehrzahl der Migranten sind Afghanen
Ein Migrant in der Nähe des Dorfes Skala Sikamias auf der Insel Lesbos, Griechenland, 6. März 2020.
Die Lage an der griechisch-türkischen Grenze bleibt auch am Freitag angespannt. Wie viele Migranten es tatsächlich über die Grenze geschafft haben, ist weiter unklar. Die Türkei entsendet nun Polizeikräfte an die Grenze, um sogenannte "Push Backs" zu verhindern.

Griechische Grenzschützer und Polizisten haben seit letztem Samstag 252 Personen festgenommen, die von der Türkei aus illegal über die Grenze ins Land gelangt waren. Wie die griechische Tageszeitung Kathimerini am Donnerstagabend unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete, sollen 64 Prozent der Festgenommenen aus Afghanistan, 19 Prozent aus Pakistan und 5 Prozent aus der Türkei stammen. Nur 4 Prozent der Menschen gaben Syrien als Herkunftsland an.

Dass nun Tausende Migranten an der türkisch-griechischen Grenze wie hier bei Edirne am 5. März feststecken, soll laut Annegret Kramp-Karrenbauer die Schuld Russlands sein.

Den Informationen zufolge sollen entlang des Grenzflusses Evros seit Samstag rund 37.000 Grenzübertritte verhindert worden sein. Allerdings ist unklar, wie die griechischen Beamten diese Zahlen ermitteln.

Unterdessen kündigte der türkische Innenminister Süleyman Soylu am Donnerstag an, man wolle noch viel mehr Migranten Richtung Europa ziehen lassen. Auch für die Not leidenden Menschen in der syrischen Krisenregion Idlib würden sich die Türen öffnen und "letztendlich werden sich alle auf den Weg nach Europa machen", sagte Soylu. Schon jetzt warten Tausende an der Grenze zu Griechenland, seit der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan am Samstag verkündet hatte, die Grenzen für Migranten zur EU zu öffnen.

Türkei will Polizeikräfte an Grenze schicken

An der ostgriechischen Grenze zur Türkei bleibt die Lage unterdessen weiter angespannt. Am Freitagmorgen lag der Grenzposten Kastanies zwischenzeitlich in Schwaden von Tränengas, das von der türkischen Seite aus über die Grenze geschossen wurde, wie Bilder des griechischen Fernsehsenders Skai TV zeigten. Griechische Sicherheitskräfte versuchten, die Chemikalien mit Wasser wegzuspülen.

Rotkreuz-Präsident Rocca kommentiert Lage an türkisch-griechischen Grenze

Die Sorge der Griechen gilt derzeit vor allem der Ankündigung Soylus vom Vortag, 1.000 Polizisten an die griechische Grenze zu schicken, um sogenannte "Push-Backs" (das Zurückdrängen von Migranten an der Grenze) zu verhindern. Die Türkei hält angesichts der Eskalation in Syrien zudem eine Öffnung ihrer Grenze für Flüchtlinge aus der nordsyrischen Krisenregion Idlib für möglich.

Auch diese Menschen könnten dann weiter in die EU gelangen, hatte Soylu am Donnerstag gesagt. Nachdem der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan am Samstag verkündet hatte, die Grenzen zur EU seien für Migranten offen, hatten sich Tausende auf den Weg dorthin gemacht. Griechenland hielt die Grenzen jedoch geschlossen.

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