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Russlands Handelsvertreter: Serbien wird am Transit russischen Gases Geld verdienen

Russlands Handelsvertreter: Serbien wird am Transit russischen Gases Geld verdienen
Gaspipelines mit den Flaggen Serbiens und Russlands in der Nähe des serbischen Dorfes Sajkas
Serbien soll schon bald die Möglichkeit erhalten, russisches Gas durch die TurkStream-Pipeline weiter in die EU zu leiten. Laut eines russischen Beamten könnte Belgrad durch den Transit neben preiswerterem Gas für den Eigengebrauch bis zu 180 Millionen Euro pro Jahr verdienen.

Die kürzlich eingeweihte TurkStream-Gaspipeline, die durch serbisches Gebiet verläuft, wird laut Russlands Handelsvertreter in Serbien, Andrei Chripunow, 180 Millionen Euro zum Budget des Landes beitragen. Am Dienstag sagte er gegenüber Sputnik:

Serbiens Präsident Vučić erwartet 166 Millionen Euro jährlich durch Erdgastransit aus TurkStream
(Präsidenten und Minister Russlands, der Türkei, Serbiens und Bulgariens  sowie Wirtschaftsfunktionäre bei der Eröffnung der Erdgaspipeline TurkStream in Istanbul am 08. Januar 2020)

Ich hoffe, dass der blaue Treibstoff die Pipeline bald füllen wird. [Serbien] wird zum Transitstaat, und nach dem erklärten Volumen der Erdgasförderung werden sich die jährlichen Haushaltseinnahmen [für den Transit] auf etwa 180 Millionen Euro belaufen.

Das über den TurkStream gelieferte Gas wird sowohl den serbischen Haushalten als auch den Produktionsbetrieben helfen, da sie durch den Umstieg von Kohle und Heizöl auf Gas preiswertere Energie erhalten können. Der russische Handelsvertreter stellte fest, dass das Projekt auch die Produktion im Land ankurbeln und umweltfreundlicher machen wird.

Die 930 Kilometer lange Pipeline, die auf dem Grund des Schwarzen Meeres von Russland bis zur Türkei verläuft, wurde im Januar offiziell in Betrieb genommen. TurkStream erstreckt sich dann bis nach Bulgarien, das bereits Gas über die Pipeline erhält. Der Abschnitt bis zur serbischen Grenze muss jedoch noch fertiggestellt werden.

Belgrad beendete im Dezember die Verlegung von mehr als 400 Kilometern der Pipeline durch sein Gebiet bis zur ungarischen Grenze, aber der unfertige bulgarische Abschnitt blockiert die lang erwarteten Gasimporte.

Serbien erwartet die ersten Lieferungen bis Ende des Jahres, während das nächstgelegene Land, Ungarn, mit dem Import von Gas aus dieser Pipeline für das Jahr 2021 rechnet.

Während der Eröffnungszeremonie in Istanbul bezeichnete der serbische Präsident Aleksandar Vučić das TurkStream-Projekt als entscheidend für den wirtschaftlichen und industriellen Fortschritt seines Landes, da es Belgrad ermöglichen wird, Gas zu niedrigeren Preisen als bisher zu kaufen.

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