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Italienische Regierung riegelt wegen Corona-Virus Städte ab

Italienische Regierung riegelt wegen Corona-Virus Städte ab
Italienische Regierung riegelt wegen Corona-Virus Städte ab
Kein EU-Land hat mehr Infektionen mit dem Erreger SARS-CoV-2 registriert als Italien. Nun greift die Regierung zwecks Eindämmung des neuartigen Virus zu drastischen Maßnahmen. Zehntausende Menschen werden praktisch eingesperrt. Betroffen sind knapp ein Dutzend Orte.

Italien hat mit drastischen Maßnahmen seinen Kampf gegen den schlimmsten Ausbruch des neuen Corona-Virus in Europa aufgenommen. Um eine weitere Ausbreitung im Norden des Landes zu unterbinden, sollen nun die am stärksten betroffenen Städte abgeriegelt werden. Betroffen ist zunächst knapp ein Dutzend Orte südöstlich von Mailand mit insgesamt etwa 50.000 Einwohnern sowie Vo im benachbarten Venetien mit etwas mehr als 3.000 Bewohnern.

Regierungschef Giuseppe Conte kündigte die Notfallmaßnahme am Samstagabend nach Krisengesprächen mit der Zivilschutzbehörde des Landes an:

Das Betreten und Verlassen dieser Gebiete ist verboten. Das Ziel ist es, die Gesundheit der italienischen Bevölkerung zu schützen.

Zunächst sollten die Sicherheitskräfte die betroffenen Regionen abriegeln. Bei Bedarf würden es auch die Streitkräfte tun. Wer versuche, die Absperrungen zu umgehen, dem drohe strafrechtliche Verfolgung. Man setze jedoch auf Verständnis der Bevölkerung, hieß es weiter.

In Italien waren bis zum Abend 76 Infektionen mit dem Virus SARS-CoV-2 erfasst worden, zwei Menschen sollen daran gestorben sein. Die Infizierten verteilten sich auf die Lombardei, Venetien und die Region Piemont. Nachgewiesen wurde der Erreger demnach unter anderem bei der Frau und einer Tochter jenes Mannes, der mutmaßlich Italiens erstes gemeldetes Todesopfer der dadurch ausgelösten Erkrankung mit der Bezeichnung COVID-19 ist. Bei ihm handelte es sich um einen 78-Jährigen. In der Lombardei und in Venetien wurden für Sonntag alle Sportveranstaltungen abgesagt.

Angesichts der Lage in Italien bereitet sich Frankreich auf eine Ausbreitung des Corona-Virus vor. Die Lage im Nachbarland werde aufmerksam verfolgt, sagte Gesundheitsminister Olivier Véran im Gespräch mit dem Le Parisien

Auch auf der koreanischen Halbinsel spitzt sich die Lage zu: Nach dem Ausbruch der Lungenkrankheit haben die Gesundheitsbehörden des Landes zwei weitere Todesopfer in Verbindung mit der Ausbreitung des Virus gemeldet. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich dort somit auf vier. Zudem stieg die Zahl der Ansteckungen über die Nacht zum Sonntag um 123 auf 556.

In China fielen erneut weitere knapp 100 Menschen dem neuartigen Corona-Virus zum Opfer. Die Gesamtzahl der Opfer seit dem Ausbruch der Krankheit in China stieg somit auf 2.442. Die Zahl neu bestätigter Infektionen kletterte um 648 auf 76.936. (dpa)

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