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Vorbild für Mut und Widerstand: Schule in Wien erhält Namen des sowjetischen Helden Karbyschew

Vorbild für Mut und Widerstand: Schule in Wien erhält Namen des sowjetischen Helden Karbyschew
Feierliche Eröffnung der Gedenktafel in Wien: Russischer Botschafter Dmitri Ljubinski, Enkelsohn des Generalleutnants Dmitri Karbyschew und Heinz Fischer, ehemaliger Bundespräsident Österreichs
Dmitri Karbyschew wurde vor 75 Jahren im KZ Mauthausen zu Tode gefoltert. Die Schule bei der russischen Botschaft in Wien trägt nun den Namen des Generalleutnants. RT sprach bei der Eröffnung der Gedenktafel für den Helden mit dessen Enkelsohn und mit Heinz Fischer.

Dmitri Karbyschew, Generalleutnant der Roten Armee, kam im Zweiten Weltkrieg in deutsche Gefangenschaft und durchlief eine ganze Reihe von Kozentrationslagern und Gefängnissen. Obwohl ihm zahlreiche Vorteile versprochen wurden, die er für einen Verrat an seiner Heimat erhalten sollte, lehnte er ausdrücklich alle Angebote ab, mit der Wehrmacht zusammenzuarbeiten.

Im Jahr 1945, kurz vor Ende des Krieges, war Karbyschew Gefangener im Vernichtungslager Mauthausen. Dort wurde er am 18. Februar zu Tode gefoltert. Die Gestapo führte die Gefangenen in den Hof und bespritzte sie mit eiskaltem Wasser. Die erschöpften Menschen starben einer nach dem anderen, darunter auch Karbyschew. Heute steht auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers ein Denkmal für den sowjetischen Helden. 

An der feierlichen Gedenkzeremonie am Dienstag nahmen die Nachkommen des Generals, Vertreter der KZ-Gedenkstätte Mauthausen und der österreichischen Kriegsgräberfürsorge Schwarzes Kreuz sowie der Diplomatische Corps teil. RT Deutsch sprach am Rande der Veranstaltung mit Heinz Fischer, dem ehemaligen Bundespräsidenten Österreichs, sowie mit dem Enkelsohn Karbyschews.

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