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Zwei Paketbomben in den Niederlanden explodiert – Verdacht auf Erpressungsdelikt

Zwei Paketbomben in den Niederlanden explodiert – Verdacht auf Erpressungsdelikt
Zwei Paketbomben in den Niederlanden explodiert – Verdacht auf Erpressungsdelikt
Am Mittwochvormittag hat eine Serie von mit Sprengstoff präparierten Briefen Polizeieinsätze in zwei niederländischen Städten ausgelöst. Dabei kam es zu zwei Explosionen, verletzt wurde niemand. Ein drittes verdächtiges Paket stellte sich später als Falschalarm heraus.

Die beiden Poststücke explodierten gegen 08:00 Uhr lokaler Zeit innerhalb einer halben Stunde in einem Postamt eines Businesszentrums in Amsterdam und darauf in einer Postsortiereinrichtung in Kerkrade. Laut Medienberichten gab es dabei keine Verletzten. Die beiden Gebäude wurden zeitnah evakuiert. Bombenentschärfungskommandos untersuchten die Explosionsstellen.

Im Laufe des Tages wurde ein drittes verdächtiges Poststück in einer Bank in Maastricht entdeckt. Die eingetroffenen Sondereinsatzkräfte inspizierten den Inhalt des Briefes und stellten keine Explosivstoffe sicher. Die Lieferung erwies sich lediglich als eine Computermaus.

Nach vorläufigen Polizeiangaben soll hinter den beiden Explosionen wahrscheinlich derselbe Täter stecken. Laut Ermittlern soll er versucht haben, von den Einrichtungen eine nicht genannte Bitcoin-Summe zu erpressen. Der Täter habe damit gedroht, andernfalls weitere mit Sprengstoff präparierte Briefe zu versenden. Die Polizei machte unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen keinerlei Angaben zu der geforderten Summe.

Wie groß die Kraft der Sprengsätze war, war am Mittwoch ebenfalls noch unklar. Die Polizei machte auch keine Angaben zum Sachschaden.

Schon im Januar hatten mehrere niederländische Firmen in verschiedenen Städten Briefe bekommen, die mit Sprengstoff gefüllt waren – es war aber nie zu einer Explosion gekommen. Zu den bedrohten Firmen gehörten etwa Makler, Banken und Hotels. Auch die nationale Terrorismusbehörde wurde informiert. Sie geht aber vorerst nicht von einem terroristischen Hintergrund aus.

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(rt/dpa)

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