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China warnt Frankreich vor "eklatanter Diskriminierung" von Huawei bei 5G-Vergabe

China warnt Frankreich vor "eklatanter Diskriminierung" von Huawei bei 5G-Vergabe
Die chinesische Botschaft in Paris hat die französische Regierung aufgefordert, Huawei bei der Auswahl der Teilnehmer am Aufbau der superschnellen 5G-Netze gleich zu behandeln wie andere Unternehmen. Peking habe ausländische Firmen immer fair behandelt, heißt es.

Frankreich wählt derzeit die Lieferanten für seine Netze der nächsten Generation. Huawei könnte einer der Top-Anwärter sein, obwohl die USA versuchen, ihre Verbündeten rund um den Globus davon zu überzeugen, den chinesischen Technologiekonzern von der Vergabe auszuschließen.

Ein beleuchtetes Huawei-Logo bei dem 10. globalen mobilen Breitband-Forum, das  der chinesische Telekommunikationsriese am 15. Oktober 2019 in Zürich veranstaltet hatte.

Da Frankreich voraussichtlich im April die ersten Frequenzen seines 5G-Spektrums versteigern wird, berichteten einige französische Medien kürzlich, dass Huawei in mehreren Großstädten der Zugriff verwehrt werden könnte. Frankreich könnte Huaweis Geräten auch weniger Zeit für eine Sicherheitsüberprüfung einräumen als für ähnliche Geräte, die von den europäischen Konkurrenten wie Nokia und Ericsson hergestellt werden. Diese beiden Unternehmen wurden bereits von Frankreichs Hauptanbieter Orange ausgewählt, während die anderen großen Telekommunikationsbetreiber des Landes ihre 5G-Partner noch nicht bekannt gegeben haben.

Die chinesische Botschaft erklärte am Sonntag auf ihrer Webseite, dass die Behandlung eines Unternehmens auf Basis seines Herkunftslandes eine "eklatante Diskriminierung" und "versteckter Protektionismus" darstelle, der gegen die Grundsätze des Freihandels verstoße. Die diplomatische Vertretung betonte, dass die Sicherheitsbedenken gegenüber Huawei unbegründet seien. Frankreich und die EU wurden aufgefordert, alle Ausrüstungshersteller gleich zu behandeln, falls man eine ähnliche Behandlung für europäische Firmen auf dem chinesischen Markt wolle. In der Erklärung heißt es weiter:

China hat Nokia und Ericsson beim Aufbau von 5G-Netzen immer fair behandelt.

Wir wollen nicht, dass die Entwicklung europäischer Unternehmen in China durch die Diskriminierung von Huawei und den Protektionismus in Frankreich und anderen europäischen Ländern beeinträchtigt wird.

Die USA und einige ihrer Verbündeten beschuldigen das in Shenzhen ansässige Unternehmen, für die chinesische Regierung zu spionieren und damit eine Sicherheitsbedrohung darzustellen. Huawei und die chinesische Regierung wiesen die Vorwürfe wiederholt zurück. Im vergangenen Monat sagte der Leiter der nationalen französischen Cybersicherheitsagentur ANSSI Guillaume Poupard, dass die Behörde keine Beweise für die von den USA aufgestellten Behauptungen gefunden habe. In einem Interview mit Bloomberg News sagte Poupard:

In Europa gibt es bis heute keine eindeutigen Beweise gegen Huawei. Es gibt keine Situation, in der Huawei bei einer massiven Spionage in Europa erwischt wurde. Anderswo ist es vielleicht anders, aber nicht in Europa.

Mehr zum Thema - Huawei versüßt EU-Deal mit Versprechen über Fabrikbau und Schaffung neuer Arbeitsplätze

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