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Lawinenabgänge in der Türkei fordern mindestens 38 Menschenleben – Vermisstenanzahl unklar

Lawinenabgänge in der Türkei fordern mindestens 38 Menschenleben – Vermisstenanzahl unklar
Lawinenabgänge in der Türkei fordern mindestens 38 Menschenleben – Vermisstenzahl unklar
Bei einer Lawinenserie in der osttürkischen Provinz Van sind mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen. Laut lokalen Medien sollen 33 davon Zivilisten und Rettungskräfte sein, die nach einem vorangegangenen Lawinenunglück an Bergungsarbeiten vor Ort beteiligt waren.

Am Dienstag waren beim Abgang einer ersten Schneelawine im Landkreis Bahçesaray bereits mindestens fünf Menschen getötet worden, wie der staatliche Sender TRTmitteilte. Ihr Minibus war von der Lawine überrollt worden. Sieben Menschen seien nach diesem Unglück gerettet worden, zwei weitere wurden vermisst, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

Das zweite Lawinenunglück ereignete sich zu der Zeit, als ein Rettungskommando unterstützt von Freiwilligen die Suche nach den Verschütteten einleitete. Dabei wurden mindestens 33 Menschen getötet. Laut dem türkischen Innenminister Süleyman Soylu konnten bisher mehr als 30 Menschen lebend geborgen werden. Dem Provinzgouverneur Mehmet Emin Bilmez zufolge seien mindestens 53 Menschen verletzt worden.

Wie viele Menschen insgesamt verschüttet wurden und wie viele noch unter den Schneemassen liegen, blieb zunächst unklar. Bilmez zufolge könnte es eine weitere Lawine geben.

Die Rettungsarbeiten dauerten weiter an. Fernsehbilder zeigen mehrere Bagger und Retter mit Schaufeln und langen Stangen, die in schwerem Schneetreiben in einer weißen Hügellandschaft arbeiten.

Aus dem Verteidigungsministerium in Ankara hieß es, man werde 75 Retter sowie Ausrüstung mit einem Flugzeug zum Unglücksort senden. Anadolu berichtete, auch Innenminister Soylu sei auf dem Weg nach Van. In einer kurzen Stellungnahme des Präsidialpalastes hieß es, Soylu habe den Präsidenten über die Lage unterrichtet.

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(rt/dpa)

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