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Gemeinsam gegen die Türkei: Frankreich will Kriegsschiffe zur Unterstützung Griechenlands entsenden

Gemeinsam gegen die Türkei: Frankreich will Kriegsschiffe zur Unterstützung Griechenlands entsenden
Der französische Präsident Emmanuel Macron beim Besuch des Kriegsschiffes Dixmude, Toulon, Frankreich, 19. Januar 2018.
Paris und Athen initiieren ein neues Modell zur Verteidigung. Angesichts wachsender Spannungen zwischen Griechenland und der Türkei um Energiereserven entsendet Paris Kriegsschiffe in das östliche Mittelmeer. Für Athen stellen sie einen "Garanten des Friedens" dar.

Der französische Präsident Emmanuel Macron vertieft die Beziehungen Frankreichs zu Griechenland. Die französische Marine will Kriegsschiffe in das östliche Mittelmeer entsenden. Damit unterstützt Paris Athen im Streit um türkische Erdgasbohrungen rund um die geteilte Insel Zypern. Die griechisch-zypriotische Regierung hat Aufträge an internationale Energieunternehmen zur Erschließung der Energiereserven vergeben, darunter auch an den französischen Total-Konzern. Die Türkei drohte seinerseits, Bohrschiffe zu schicken. 

Eine türkische Bayraktar-TB2-Drohne landete am 16. Dezember auf dem nordzypriotischen Flughafen Geçitkale.

Beschlossen wurde das neue Bündnis bei einem Treffen zwischen Macron und dem griechischen Premierminister Kyriakos Mitsotakis in Paris. Nähere Details hierzu sollen in den kommenden Wochen bekannt gemacht werden. Mitsotakis fasste in Paris zusammen: 

Der einzige Weg, Konflikte im östlichen Mittelmeer zu beenden, ist durch internationale Gerechtigkeit. Griechenland und Frankreich verfolgen ein neues Modell strategischer Verteidigung. 

Der Türkei wirft Griechenland Provokation vor. Ankara fordert die Entmilitarisierung von 16 ägäischen Inseln. Der griechische Verteidigungsminister Nikos Panagiotopoulos warnte, dass alle Streitkräfte "alle Szenarien, selbst die militärische Involvierung", in Betracht zögen. Athen selbst würde nicht provozieren, sehe es jedoch nicht gern, wenn die eigenen Rechte verletzt würden. 

Macron kritisiert die Libyen-Politik der türkischen Regierung. Damit verstoße Ankara gegen seine Ankündigung, sich aus dem Konflikt herauszuhalten: 

Wir haben in den vergangenen Tagen türkische Schiffe beobachtet, die syrische Milizen nach Libyen transportiert haben. Es ist ein Verstoß gegen das gegebene Wort, es ist ein Angriff auf die Souveränität Libyens, und es ist ein Angriff auf die Sicherheit aller Europäer und Bewohner der Sahelzone. 

Mehr zum Thema - Bedrohlicher Konflikt um Erdgas im Mittelmeer: Griechen wollen NATO gegen Türkei einschalten

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