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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bleibt bei Rentenreform hart

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bleibt bei Rentenreform hart
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bleibt bei Rentenreform hart
Dass Emmanuel Macron bei der Rentenreform klein beigibt, hat wohl niemand erwartet, obwohl dagegen seit Wochen massiv gestreikt wird. In seiner Neujahrsansprache verteidigte Frankreichs Präsident das für ihn wichtige Projekt und machte deutlich, dass es kein Zurück gibt.

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat am Dienstagabend in der traditionellen Neujahrsansprache erklärt, dass die Rentenreform umgesetzt werde. Es handele sich um ein Projekt für Gerechtigkeit und sozialen Fortschritt. Er sei sich bewusst, dass getroffene Entscheidungen manchmal auf Widerstand stoßen.

Ich verspreche Ihnen heute Abend, dass ich all meine Energie darauf verwenden werde, unser Land zu transformieren, um es stärker, gerechter und menschlicher zu machen", erklärte der Präsident.

In einer Welt, in der die Menschen immer später anfangen zu arbeiten und immer länger leben, sei es unerlässlich, länger zu arbeiten, sagte Emmanuel Macron. Er versprach allerdings, dass mit der Reform Rücksicht auf die Menschen genommen werde, die körperlich anstrengende Berufe ausüben. Sie sollten weiter früher in Rente gehen können.

Gegen die Reform wird in Frankreich seit dem 5. Dezember massiv gestreikt. Vor allem der öffentliche Nahverkehr in Paris und der Fernverkehr im Land sind erheblich gestört. Mit der Rentenreform will die französische Mitte-Regierung die Zersplitterung in 42 verschiedene Einzelsysteme beenden und damit auch zahlreiche Sonderrechte abschaffen. Außerdem sollen die Franzosen dazu angehalten werden, länger zu arbeiten. (dpa)

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