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"Mein Kampf"-Torte zum Geburtstag: Entlassener ukrainischer Konsul in Deutschland wieder im Dienst

"Mein Kampf"-Torte zum Geburtstag: Entlassener ukrainischer Konsul in Deutschland wieder im Dienst
"Mein Kampf"-Torte zum Geburtstag: Entlassener Ex-Konsul der Ukraine in Deutschland zurück im Dienst
Im vergangenen Jahr sorgte ein ukrainischer Diplomat, der wegen Holocaustleugnung von seinem Dienst im ukrainischen Generalkonsulat in Hamburg abberufen wurde, für Schlagzeilen. Nun darf er laut Gerichtsbeschluss seine Arbeit im diplomatischen Korps wieder aufnehmen.

Im Mai 2018 wurde ein bekannter ukrainischer Internet-Blogger auf das Facebook-Profil des damaligen Konsuls Wassil Maruschtschinez aufmerksam, in dem viele Beiträge mit antisemitischen Äußerungen gepostet waren. Diese waren jedoch nur für dessen Facebook-Freunde sichtbar, berichtet das Portal Ukrainski Nowini

Eine Frau geht an einem Hakenkreuz und der Inschrift

Unter anderem rechtfertigte der Diplomat den Holocaust, sprach von seinem "Stolz, ein Faschist zu sein" und warf Juden vor, Hitlerdeutschland im Jahr 1934 den Krieg erklärt zu haben. Auf den Bildern von der Feier anlässlich seines 60. Jubiläums posierte Maruschtschinez außerdem mit seiner Geburtstagstorte, die eine Nachbildung von Adolf Hitlers Buch "Mein Kampf" darstellte.

Schon wenige Tage später fand sich der Konsul inmitten eines diplomatischen Skandals wieder. Gegen ihn wurde in der Ukraine ein Disziplinarverfahren angestrengt, das zunächst zu seiner Suspendierung und schließlich zur Entlassung wegen eines Verstoßes gegen den Eid von Staatsbediensteten führte.

Nun befand ein Berufungsgericht die Abberufung von Maruschtschinez für rechtswidrig und ordnete an, ihn in sein Amt wieder einzusetzen. Zudem wurde ihm eine Entschädigung für den erzwungenen Verdienstausfall in Höhe von umgerechnet circa 8.200 Euro zugesprochen.

Laut dem Gerichtsbeschluss sollte Maruschtschinez seine Tätigkeit eigentlich im Generalkonsulat in Hamburg fortsetzen. Aus nicht näher genannten Gründen überdachte das ukrainische Außenministerium jedoch diese Entscheidung. So soll Maruschtschinez stattdessen künftig die Abteilung für die "Gegenwehr gegen die russische Bedrohung" leiten.

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