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Netanjahu: Corbyns Sieg würde britisch-israelischer Geheimdienstkooperation schaden

Netanjahu: Corbyns Sieg würde britisch-israelischer Geheimdienstkooperation schaden
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mischt sich in den britischen Wahlkampf ein.
Dem Labour-Chef Jeremy Corbyn wird wegen seiner Israel-Kritik Antisemitismus vorgeworfen. Sollte er der neue Premierminister Großbritanniens werden und sein versprochenes Waffenembargo gegen Israel umsetzen, wird Israel die Zusammenarbeit der Geheimdienste beenden.

Im Dezember wird in Großbritannien gewählt. Der jetzige Premierminister Boris Johnson muss sich seinem Herausforderer Jeremy Corbyn stellen. Corbyn gilt als Kritiker der israelischen Regierung. Großbritannien würde zum Zentrum der Anti-Israel-Bewegung, so der Vorwurf aus Israel. Im Falle seiner Wahl versprach er, den Verkauf von Waffen an Israel zu verbieten, welche "im Verstoß der Menschenrechte gegen palästinensische Zivilisten" eingesetzt werden könnten.

Premierminister Boris Johnson und sein Herausforderer Jeremy Corbyn kurz vor dem TV-Duell am 19. November 2019.

Hier nannte der Labour-Chef die "Tötung von über 160 palästinensischen Demonstranten in Gaza durch israelische Sicherheitskräfte, darunter Dutzende Kinder". 

Nach den Vereinigten Staaten ist Israel ein wichtiger geheimdienstlicher Partner Großbritanniens. Dies könnte sich mit den Wahlen im Dezember ändern. Die britische MI6 und MI5 arbeiten eng mit dem israelischen Mossad in Bereichen der Terrorabwehr und gegen den als Feind angesehenen Iran. Es soll ein Hinweis des Mossad gewesen sein, welcher die britische Polizei im Jahr 2015 zum Fund von Sprengstoffmaterialien der Hisbollah in London führte. 

Ein ehemaliger MI6-Mitarbeiter bestätigte dem britischen Telegraph, dass der geheimdienstliche Austausch der beiden Länder auf Eis gelegt werden würde, solange sich Corbyn im Amt befindet. 

Corybn versprach die unrassistischste Regierung zu formen, die es je in Großbritannien gegeben habe. Opfern von Antisemitsmus in seiner Partei sprach er seine Sympathien und Entschuldigung aus. Sein ganzes Leben habe er dem Kampf gegen Rassismus gewidmet. In der jüdischen Gemeinschaft gebe es viele Unterstützer seiner Partei. 

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