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RT-Spezial: Ist Frieden mit der Ukraine möglich? Donezk nach fünf Jahren Krieg (Video)

RT-Spezial: Ist Frieden mit der Ukraine möglich? Donezk nach fünf Jahren Krieg (Video)
Im festgefahrenen Konflikt in der Ostukraine findet erneut ein Truppenabzug statt: Ein kleines Friedenszeichen. Der "Minsker Prozess" sieht die Rückführung der rebellierenden Region in das ukrainische Staatsgebiet vor. Aber wollen das die Menschen in Donezk?

Krieg und Zerstörung waren gestern. Das wollen zumindest die Menschen in der abtrünnigen Donezker Volksrepublik hoffen. Nach mehreren gescheiterten Versuchen beginnt die Entflechtung der an der Frontlinie gegeneinander gerichteten Waffen ein weiteres Mal. Dieser Schritt steht am Beginn des Prozesses zur Verwirklichung der Minsker Vereinbarungen. Am Ende soll die Rückführung der abtrünnigen Region in die Ukraine als autonomes Gebiet stehen. 

Die Ukraine aber ist vielen Menschen in Donezk – nach Jahren des verlustreichen Beschusses und der wirtschaftlichen Blockade des Donbass – fremd geworden. Wie sehen sie das zukünftige Zusammenleben?

Die Regierung in Kiew hat bislang wenig an ihrer bisherigen Politik geändert, die erst zur Abspaltung und kriegerischen Eskalation geführt hatte. Zudem machen die straff organisierten Verbände der Nationalisten Druck auf den neuen Präsidenten. Sie sehen in der Zubilligung von Autonomierechten an den russisch geprägten Donbass letztlich Verrat und eine Kapitulation gegenüber Russland. 

Ein Gedenkstein an der Allee der Engel in Donezk mit den Namen der im Donbass-Krieg getöteten Kinder

Die scheinbar ausweglose Situation kommentieren im RT-Videobeitrag die Amtsträger der selbsternannten Volksrepublik Donezk und einfache Menschen. Die heutigen Lebensverhältnisse der Einwohner an der Front werden ganz nah und erlebbar gezeigt. Aber auch ein ungewöhnliches Donezker Rock-Duo wird kurz vorgestellt.

RT-Anmerkung: Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte hat am 14. November die Zahl der zivilen Opfer im Donbass-Konflikt aktualisiert. Demnach wurden 3.345 Zivilisten getötet und über 9.000 verwundet, es wurden 1,3 Millionen Menschen zu Binnenflüchtlingen.

Die Zählung der Opfer begann mit dem 14. April 2014, denn an diesem Tag hatte der ukrainische Interimspräsident Alexander Turtschinow die sogenannte Anti-Terror-Operation angeordnet und die Armee mit Panzern in das Unruhegebiet der Ostukraine geschickt. Er war mit der neuen Regierung infolge der blutigen Ausschreitungen auf dem Kiewer Maidan an die Macht gekommen.

Videoquellen:

1. UATV

2. YouTube-Kanal Le Droid

3. YouTube-Kanal Виктор Доськов

4. TK Union 

5. YouTube-Kanal Donetsk Live

6. Informationsministerium der Donezker Volksrepublik

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