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Bauernproteste auch in Frankreich: Gegen "Agribashing" und Freihandelsabkommen

Bauernproteste auch in Frankreich: Gegen "Agribashing" und Freihandelsabkommen
Französische Bauern demonstrieren mit ihren Traktoren, nahe Straßburg, Frankreich, 8. Oktober 2019.
Auch im Nachbarland gehen die Bauern auf die Straße und fordern von dem französischen Präsidenten, dass sich dieser ihrer Belange annimmt. Freihandelsabkommen nähmen ihnen die Lebensgrundlage, und das Image der Bauern werde durch "Agribashing" beschädigt.

Französische Bauern haben quer durch Frankreich Lagerfeuer gelegt. Vor zwei Wochen blockierten sie Straßen und verursachten ein Verkehrschaos. Den Interessen der Bauern stehen die Forderungen von Umweltschützern entgegen.

Diese protestieren gegen den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft und fordern stärkere Kontrollen. Innerhalb Europas ist Frankreich Vorreiter bei der Verwendung von Chemikalien. Die Bauern sprechen von "Agribashing". Ihr Ansehen werde erheblich beschädigt und sie damit stigmatisiert. 

Feuer im Amazonas Regenwald, Rondonia, Brasilien, 10. September 2019.

Außerhalb der Präfekturen und vor dem EU-Parlament in Straßburg soll der Protest nun weitergehen. Der französische Präsident Emmanuel Macron soll so dazu gebracht werden, sich der Belange der Bauern anzunehmen. In Straßburg schlossen sich auch deutsche Bauern der Demonstration an. Zudem brachen am Dienstag Bauern mit 1.000 Traktoren in Würzburg und 500 Traktoren in Bayreuth zum Protest auf. 

An den Agrarsubventionen kritisieren die Landwirte, dass diese nur denjenigen zugutekämen, die bereits viel besäßen. Denn es gelte: je größer der Hof, desto höher die finanzielle Zuwendung.

Zudem würden internationale Freihandelsabkommen die wirtschaftliche Situation der Landwirte schüren, denn so fördere man Lebensmittelimporte aus dem Ausland. 

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