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Georgische Fluggesellschaft will Direktflüge zwischen Russland und Georgien wieder aufnehmen

Georgische Fluggesellschaft will Direktflüge zwischen Russland und Georgien wieder aufnehmen
Zurzeit sind Direktflüge zwischen Russland und Georgien verboten. Letzte Woche deutete der russische Außenminister an, dass die Verbindung wiederhergestellt werden könnte. Die führende georgische Fluggesellschaft begrüßte die Entwicklung.

Georgian Airways, die führende Fluggesellschaft des kaukasischen Landes, hat die jüngsten Erklärungen des russischen Außenministers über die mögliche Aufhebung eines Verbots von Direktflügen zwischen den beiden Ländern gelobt. In einer Erklärung teilte die Fluggesellschaft am Samstag mit:

Seilbahn in Tiflis

Das Management von Georgian Airways begrüßt die Erklärung des russischen Außenministers Sergei Lawrow im Zusammenhang mit der Wiederherstellung der Flüge zwischen Georgien und Russland.

In der Erklärung wurde auch darauf hingewiesen, dass die Flüge zwischen den beiden Ländern "in Übereinstimmung mit den internationalen Abkommen" wiederhergestellt werden müssten.

Anfang der Woche hatte Sergei Lawrow erklärt, dass die Wiederaufnahme des direkten Flugverkehrs zwischen Russland und Georgien die richtige Entscheidung wäre, da die meisten georgischen Bürger "den kontraproduktiven, provokativen Charakter" der antirussischen Demonstrationen vom vergangenen Sommer erkannt hätten.

Die russische Regierung verbot ab dem 8. Juli russischen Fluggesellschaften vorübergehend, russische Staatsbürger nach Georgien zu transportieren, und setzte die Flüge georgischer Fluggesellschaften nach Russland aus.

Die Sanktionen wurden verhängt, nachdem am 20. Juni mehrere tausend Menschen eine antirussische Kundgebung in der Nähe des Parlamentsgebäudes in der Hauptstadt Tiflis durchgeführt hatten. Die Proteste wurden durch einen Aufruhr über die Teilnahme einer russischen Delegation an der 26. Sitzung der Interparlamentarischen Versammlung für Orthodoxie (IAO) ausgelöst.

Am 20. Juni eröffnete IAO-Präsident Sergej Gawrilow die Sitzung im georgischen Parlament. Die Abgeordneten der Opposition waren empört über die Tatsache, dass Gawrilow vom Sitz des Parlamentssprechers aus zu den Teilnehmern der Veranstaltung sprach. Aus Protest behinderten sie die Fortsetzung der IAO-Sitzung.

Kurz nach den Unruhen in Tiflis brandmarkte die georgische Präsidentin Salome Surabischwili Russland auf ihrer Facebook-Seite als Feind und Besatzer, was die Antipathien gegen Russland und seine Staatsbürger in der georgischen Gesellschaft anheizte. Kurz danach erklärte das georgische Staatsoberhaupt aber, dass es für die russischen Touristen im Land keine Bedrohung gebe.

Um die Sicherheit der russischen Bürger zu gewährleisten, unterzeichnete der russische Präsident Wladimir Putin ein Dekret, das ab dem 8. Juli ein vorübergehendes Verbot von Passagierflügen nach Georgien vorsieht. Am 22. Juni kündigte das russische Verkehrsministerium an, dass ab dem 8. Juli auch die Flüge georgischer Fluggesellschaften nach Russland einzustellen seien.

In ihrer Erklärung nannte Georgian Airways das Flugverbot jedoch "einseitig und unbegründet" und äußerte die Hoffnung, dass die russische Regierung die Aussetzung der regelmäßigen Kommunikation zwischen den beiden Ländern aufheben würde.

Lawrow sagte am Freitag, dass er mit seinem georgischen Amtskollegen David Zalkaliani während ihrer Sitzung am Rande der UN-Generalversammlung in New York über die Wiederaufnahme von Flügen in die ehemalige Sowjetrepublik gesprochen habe. Lawrow erklärte, dass Tiflis, um die Luftverkehrsverbindungen mit Russland wieder aufzunehmen, aufhören sollte, den "Russophoben zu folgen" und beginnen sollte, die Beziehungen zu Russland zu verbessern. Auf einer Pressekonferenz sagte der russische Minister am Freitag:

Ich erklärte ihm, dass wir nie nach künstlichen Gründen für einen Streit mit Georgien gesucht haben, und wenn die georgische Führung verantwortungsbewusst in Richtung normaler Beziehungen zu Russland voranschreiten kann und nicht den Russophoben folgen wird, dann würden wir, ich persönlich, den Luftverkehr wieder aufnehmen lassen.

Er betonte, dass die Entscheidung, Direktlüge mit Georgien auszusetzen, eine vorübergehende Maßnahme sei und dass sie "widerrufen werde, wenn sich die Situation normalisiert".

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