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Ukrainische Regierung wartet auf IWF-Empfehlungen und hofft auf neues Hilfsprogramm

Ukrainische Regierung wartet auf IWF-Empfehlungen und hofft auf neues Hilfsprogramm
Am Donnerstag endete der Besuch einer Delegation des Internationalen Währungsfonds in der Ukraine. Bei den Gesprächen wurden auch Möglichkeiten für ein neues IWF-Hilfsprogramm für das Land diskutiert, teilte der ukrainische Premier Alexei Gontscharuk mit.

Die Ukraine wird die Konsultationen mit Vertretern des Internationalen Währungsfonds (IWF) fortsetzen, um Empfehlungen des IWF-Vorstands zur Eröffnung eines neuen Hilfsprogramms zu erhalten. Das verkündete der ukrainische Premierminister Alexei Gontscharuk am Freitag auf Twitter. Er schrieb:

Offizielles Logo des Internationale Währungsfonds (International Monetary Fund - IMF)

Wir werden die Gespräche innerhalb der nächsten Wochen fortsetzen, um die so genannte Personalvereinbarung – Empfehlungen des IWF-Vorstands – zur Eröffnung eines neuen Kooperationsprogramms zu erhalten.

Die Verhandlungen mit internationalen Partnern befinden sich in einer aktiven Phase. Wir haben mit der Diskussion über ein neues dreijähriges Unterstützungsprogramm im Rahmen der Erweiterten Fondsfazilität begonnen.

Er fügte hinzu, dass Kiew noch viel zu tun habe, um ein BIP-Wachstum sicherzustellen und eine echte Marktwirtschaft in der Ukraine zu schaffen.

Der Leiter der IWF-Besucherdelegation Ron van Rooden erklärte am Freitag, dass das Wirtschaftswachstum in der Ukraine aufgrund des schlechten Geschäftsumfelds, der Mängel im Rechtssystem und der weit verbreiteten Korruption weiterhin schwach sei. Darüber hinaus würden große Teile der Wirtschaft von ineffizienten staatlichen Unternehmen oder von Oligarchen dominiert, was Wettbewerb und Investitionen verhindere.

Um die Wirtschaft auf einen höheren Wachstumspfad zu bringen, müssten auch Strukturreformen beschleunigt werden, vor allem die Festigung der Rechtsstaatlichkeit und die entschlossene Bekämpfung der Korruption, so van Rooden. Ebenso wichtig seien die Stärkung des Wettbewerbs und die Öffnung der Märkte, insbesondere im Energie- und Agrarsektor, sowie die Verringerung der Rolle des Staates und der Oligarchen in der Wirtschaft. Van Rooden wies darauf hin, dass die Gespräche über das neue Programm in den kommenden Wochen fortgesetzt werden.

Die Delegation des Internationalen Währungsfonds besuchte Kiew vom 12. bis 26. September, um Gespräche mit der ukrainischen Regierung zu führen.

Mehr zum Thema - Um Reformen zu bewerten: IWF-Experten kommen in Ukraine an

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