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Bulgarien will TurkStream-Nebenzweig nach Serbien bis Anfang 2020 fertigstellen

Bulgarien will TurkStream-Nebenzweig nach Serbien bis Anfang 2020 fertigstellen
Bulgarien plant, den Bau des Balkan Stream, einen Nebenzweig der TurkStream-Gaspipeline durch Bulgarien nach Serbien, bis Anfang 2020 abzuschließen. Das teilte der russische Industrie- und Handelsminister am Dienstag Journalisten mit.

Der russische Industrie- und Handelsminister Denis Manturow hat erklärt, dass Bulgarien den Bau des Balkan Stream bis Anfang 2020 abschließen wird. Es handelt sich um einen Nebenzweig der TurkStream-Gaspipeline, die durch Bulgarien nach Serbien verlaufen soll. Der Minister sagte:

Archivbild: Die Gaspipeline Turkish Stream wird auf den Meeresboden abgesenkt.

Sie [Bulgarien] haben die Aufgabe, den Bau eines [Pipeline-]Abschnitts von der türkisch-bulgarischen Grenze bis zur bulgarisch-serbischen Grenze bis zum 1. Januar 2020 sicherzustellen.

Wir rechnen mit den Fristen, die von der bulgarischen Seite festgelegt wurden, um die Fertigstellung der Gaspipeline bis zum 1. Januar zu gewährleisten und die Gaslieferungen über den TurkStream einzuleiten.

Im August hatte Bulgarien den ersten Abschnitt des 403 Kilometer langen Abschnitts der Pipeline fertiggestellt. Es wurde über den Baubeginn des zweiten Abschnitts – von Opština Ćuprija bis zur Donau – berichtet. Insgesamt werden vier Abschnitte gebaut. Gastrans Novi Sad, ein Joint Venture von Gazprom und Srbijagas, ist für den Bau der Pipeline in Serbien, von der Grenze zu Bulgarien bis zur Grenze zu Ungarn, verantwortlich. Der serbische Teil des TurkStream soll Ende April 2020 in Betrieb genommen werden.

Das TurkStream-Projekt umfasst den Bau einer Gaspipeline unter dem Schwarzen Meer zum europäischen Teil der Türkei und weiter bis zur griechischen Grenze. Die erste Linie wird für die Versorgung des türkischen Marktes ausgelegt sein. Die zweite TurkStream-Pipeline ist für die Gasversorgung der süd- und südosteuropäischen Länder vorgesehen. Gazprom betrachtet Griechenland, Italien, Bulgarien, Serbien und Ungarn als potenzielle Märkte.

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