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Skythengold: Krimmuseen reichen neue Beweise für Besitzrecht in Amsterdam ein

Skythengold: Krimmuseen reichen neue Beweise für Besitzrecht in Amsterdam ein
Symbolbild
Das Streitverfahren um das Skythengold, das zur Zeit in Amsterdam auf eine Gerichtsentscheidung wartet, geht in eine neue Phase. Nun hat eine Gruppe von Museen der Krim zusätzliche Beweise vorgelegt, die ihre Eigentumsrechte an der Sammlung belegen.

Museen der Krim haben dem Amsterdamer Berufungsgericht zusätzliche Beweise vorgelegt, die ihre Eigentumsrechte an der Sammlung des skythischen Goldes belegen. Das teilte der Direktor des Zentralmuseums von Tawrida Andrei Malgin am Mittwoch der Nachrichtenagentur TASS mit.

Ukraine soll 111.000 Euro für Aufbewahrung des Skythen-Goldes zahlen

Mitte Juli forderte das niederländische Gericht die Parteien auf, weitere Informationen vorzulegen, insbesondere über die Eigentumsrechte. Das Gericht entschied, dass die Exponate im gegenwärtigen Stadium der Rechtsstreitigkeiten im Allard Pierson Museum in Amsterdam verbleiben sollen. Das endgültige Urteil wird in sechs bis neun Monaten erwartet. Malgin sagte:

Die Museen der Krim haben dem Amsterdamer Gericht zusätzliche Beweise für das Eigentumsrecht an den Krim'schen Artefakten aus der Sammlung des skythischen Goldes an den Amsterdamer Gerichtshof geliefert, genau wie sie es wollten.

Ihm zufolge geht es um Dokumente – Fundeingänge in den Museen für alle Epochen und sowohl um Fotos aus der Zeit etwa ab Ende 1940, als auch aus der Vorkriegszeit, als die Ausgrabungen am intensivsten durchgeführt wurden und archäologische Expeditionen auf der Halbinsel aktiv tätig waren. Er fügte hinzu:

Die Anzahl der dokumentierten Zugänge entspricht der Anzahl der in Amsterdam präsentierten Exponate.

Laut Malgin muss in diesem Fall das Datum des endgültigen Urteils noch festgelegt werden. Er schloss:

Wir bestehen noch immer darauf, dass alle Artefakte dorthin zurückgebracht werden müssen, wo sie herkommen. Mit anderen Worten: in die Museen der Krim.

Der Fall der Sammlung des skythischen Goldes

Urteil: Gold der Skythen aus der Krim geht an die Ukraine

Die Sammlung des skythischen Goldes aus den Museen der Krim wurde im Februar 2014 im Allard Pierson Museum der Universität Amsterdam ausgestellt, als die Krim noch Teil der Ukraine war. Nach der Wiedervereinigung der Halbinsel mit Russland im März 2014 kam es jedoch zu einem Streit über die Sammlung, da sowohl Russland als auch die Ukraine die Exponate beanspruchten. In diesem Zusammenhang hat die Universität Amsterdam die Übergabe ausgesetzt, bis entweder der Rechtsstreit beigelegt ist oder sich die Parteien einigen.

Das Zentralmuseum von Tawrida, das Historische und Kulturelle Reservat von Kertsch, das Historische und Kulturelle Reservat von Bachtschisarai und das Historische und Kulturelle Reservat von Cherson gehören zu den Museen, deren Artefakte in Amsterdam aufbewahrt werden. Die für die Ausstellung von einem Kiewer Museum bereitgestellten Gegenstände wurden im September 2016 an die Ukraine zurückgegeben.

Im Dezember 2016 entschied das zuständige Gericht in Amsterdam, dass die gesamte Goldsammlung an die Ukraine gehen soll, doch die Museen der Krim legten gegen die Entscheidung Berufung eingelegt.

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