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Vermisstes Mädchen nach 20 Jahren in Russland aufgetaucht

Vermisstes Mädchen nach 20 Jahren in Russland aufgetaucht
Julia mit ihren leiblichen Eltern
Die vierjährige Julia ist während einer Zugfahrt im Oktober 1999 in Weißrussland verschwunden. Sowohl Polizei als auch Freiwillige haben nach dem Mädchen gesucht – vergebens. Erst 20 Jahre später wurde sie in Russland gefunden.

Julia ist am 1. Oktober 1999 mit ihrem Vater in einem Regionalzug gefahren. Er schlief kurz ein und wachte mit einem blutverschmierten Gesicht auf. Sein Kind war fort. Die Familie suchte nach dem Mädchen, befragte Einheimische, hängte ihre Fotos in ganz Weißrussland auf. Auch Polizei und Medien wurden herangezogen. Nach einer erfolglosen Suche war die Familie überzeugt, dass Julia verschleppt worden war. 

Heute ist Julia 24 Jahre alt. Sie wurde damals, im Oktober 1999, in der russischen Stadt Rjasan gefunden. Das Mädchen wusste nur die Vornamen ihrer Eltern – Ljudmila und Wiktor. Ihren Wohnort und Familiennamen konnte es nicht nennen. Wie sie in Rjasan gelandet war, weiß Julia bis heute nicht. Sie wurde von russischen Eltern adoptiert, machte ihren Schulabschluss, heiratete und brachte mittlerweile ein Mädchen zur Welt. Sie hatte lange versucht, ihre echten Eltern zu finden – allerdings nur in Russland. Dass sie im Nachbarland leben könnten, ahnte Julia nicht.

Als letzte Hoffnung bat sie ihren Freund um Hilfe. Dieser recherchierte im Internet und fand Informationen, dass in Weißrussland im Jahr 1999 ein Mädchen verschwunden war. Die beiden kontaktierten das weißrussische Innenministerium. Bereits eine Woche später traf sich Julia mit ihren leiblichen Eltern in einem Polizeirevier in Weißrussland. Die Ergebnisse einer DNA-Probe haben ihren Verwandtschaftsgrad bestätigt.

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