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Streit um Rettungsschiff "Open Arms": Italien beschlagnahmt Boot

Streit um Rettungsschiff "Open Arms": Italien beschlagnahmt Boot
Ein Migrant, der von Bord des spanischen Rettungsschiffes "Open Arms" sprang, Lampedusa, Italien, 20. August 2019
Die sizilianische Staatsanwaltschaft hat im Streit um das Rettungsschiff dessen Anlandung und Beschlagnahmung angeordnet. Die Beschlagnahmung erfolgte bereits. 80 Geflüchtete befinden sich seit fast drei Wochen an Bord. Die Flüchtlinge werden nun an Land gebracht.

Luigi Patronaggio, Staatsanwalt von Agrigent, ordnete die Anlandung und Beschlagnahmung des Schiffes "Open Arms" an. Die Entscheidung traf Patronaggio nach einem Besuch an Bord des Schiffes. 

Dies verkündete der italienische Innenminister Matteo Salvini in einem Facebook-Video. Fast drei Wochen befand sich das Rettungsschiff der spanischen Hilfsorganisation "Proactiva Open Arms" auf See, da sich Italien weigerte, die Flüchtlinge an Land zu lassen. Aus Verzweiflung waren einige der Flüchtlinge ins Meer gesprungen und versuchten, an Land zu schwimmen. Das Schiff lag vor Lampedusa. 

Mehr zum Thema - Spanien schickt Kriegsschiff nach Italien, um Migranten der "Open Arms" nach Mallorca zu begleiten

Das spanische Patrouillenschiff "Audaz", so wurde am Dienstag von der spanischen Regierung bekannt gegeben, sollte die "Open Arms" zum Hafen von Palma de Mallorca begleiten. 

Die sizilianische Staatsanwaltschaft wird auch wegen Amtsmissbrauchs gegen unbekannt ermitteln. In dem Facebook-Video sagte Salvini, damit könne nur er gemeint sein.

Italien befindet sich derzeit in einer Regierungskrise. Salvini erklärte die Koalition seiner Lega mit der Fünf-Sterne-Bewegung für gescheitert. Ein Grund dafür ist die Migrationspolitik Salvinis. Der italienische Ministerpräsident Conte erklärte seinen Rücktritt. 

Die Open Arms begrüßte die Entscheidung des sizilianischen Staatsanwalts, die Migranten an Land zu lassen: 

Endlich, der Albtraum hat ein Ende, und die 83 Menschen an Bord bekommen sofortige Hilfe an Land. 

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