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Für eine kostenlose Mahlzeit: Kriminelle Banden in London rekrutieren Kinder für Drogenhandel

Für eine kostenlose Mahlzeit: Kriminelle Banden in London rekrutieren Kinder für Drogenhandel
(Symbolbild). Ein Fish & Chips Laden im Norden Londons.
Im Rahmen einer Untersuchung über Messerkriminalität in Großbritannien kam erschreckendes zutage. Kriminelle Gangs, die auf der Insel "Chicken Shop Gangs" genannt werden, rekrutieren immer wieder Kinder für den Drogenhandel – einmal in der Gang, gibt es kaum entkommen.

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Laut der offiziellen Untersuchung konzentrieren sich die "Chicken Shop Gangs" gezielt auf Kinder, die aus der Schule ausgeschlossen wurden.  Die jungen Menschen würden außerhalb der Schule angesprochen und zum Teil mit dem Versprechen einer "kostenlosen Mahlzeit" angeheuert.

Verschiedene Video- und Plakatkampagnen warnen nun Kinder und Eltern vor derartigen Gefahren. Auf einem der Werbeplakate steht zu lesen: "Es gibt kein kostenloses Huhn! Freunde von Freunden, die dir Dinge kaufen, wollen oft etwas zurück."

Mark Bentley, Manager für Online-Sicherheit und Sicherheit bei London Grid for Learning, einer Firma die Schulen mit einem Internetzugang versorgt, sagte gegenüber dem britischen Nachrichtensender Sky News:

In Bezug auf Schulen oder Eltern, die denken könnten, dass dies in dieser sicheren Gegend nicht passieren würde, es gibt unzählige Hähnchenläden, und die Kinder mögen es, den auf dem Heimweg bei so einem Laden vorbeizuschauen. Es ist so einfach für sie zu denken, oh, ich kann ein paar Pfund sparen, doch es [genauso] ist leicht, [in den Drogenhandel] eingesaugt zu werden.

Schon vor einem Monat hatte die britische Children's Society davor gewarnt, dass Drogenbanden, die Drogen und Geld zwischen Städten und Gemeinden hin und her transportieren, Kinder im Alter von sieben Jahren rekrutieren. Die Organisation erklärte, dass Kürzungen bei den Jugenddiensten dazu geführt hätten, dass mehr Kinder Zeit dort verbringen, wo sie zu Zielen für die Banden werden.

Junge Menschen neigen dazu, in Fast-Food-Restaurants zu gehen, die billiger sind. Junge Menschen können nutzen bestimmte Fast-Food-Ketten als Ort der Begegnung.

Laut der Organisation werden Kindern in etwa 20 Pfund angeboten, um als Ausguck zu fungieren. Schnell würden die Kinder dann "süchtig" nach der neuen, lukrativen "Einnahmequelle". Doch sobald die Kinder Teil der Gang sind, würden sie mit Drohungen davon abgehalten, die Gruppe wieder zu verlassen.  Es sei schwierig, die Zahl der Kinder, die auf diese Weise ausgebeutet würden, zu beziffern.

Im Januar warnte die britische National Crime Agency davor, dass bis zu 10.000 Kinder in den "County Line"-Drogenhandel verwickelt sein könnten, deren Gewinne auf rund 500 Millionen Pfund (rund 538 Millionen Euro) pro Jahr geschätzt werden.

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