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US-Rapper in Schweden schuldig gesprochen – "Haftstrafe nicht notwendig"

US-Rapper in Schweden schuldig gesprochen – "Haftstrafe nicht notwendig"
US-Rapper ASAP Rocky, New York Fashion Week, USA, 8. September 2012.
Der US-Rapper ASAP Rocky sowie zwei seiner Begleiter wurden in Stockholm wegen Körperverletzung verurteilt. Zwei Monate saß Rocky in Untersuchungshaft, bis er auf Druck der US-Regierung ausgeflogen wurde. Das schwedische Gericht entschied sich gegen eine Haftstrafe.

Videoaufzeichnungen mit dem Mobiltelefon dienten der schwedischen Staatsanwaltschaft als Beweismaterial gegen ASAP Rocky, der mit bürgerlichem Namen Rakim Mayers heißt. Die Tat ereignete sich Anfang Juli in Stockholm. Rocky und seine Begleiter gerieten in einen Streit mit zwei Männern, der schließlich eskalierte. 

Rocky wies die Anschuldigungen gegen ihn und gegen zwei Männer aus seiner Entourage, Bladimir Corniel und David Rispers, zurück. Sie hätten sich lediglich gewehrt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass das Opfer geschlagen und getreten wurde, während es am Boden lag. ASAP Rocky soll den Mann zu Boden geschleudert und dann auf ihn eingeschlagen haben. 

Rapper Asap Rocky zurück in USA – Urteil in Schweden am 14. August (Archivbild)

Die zweimonatige Haftstrafe wird ASAP Rocky nicht antreten müssen. Sie wird ausgesetzt. Das Stockholmer Gericht erklärte:

Der Angriff war nicht so schwerwiegend, dass eine Gefängnisstrafe angetreten werden muss. Die Angeklagten werden daher zu bedingten Haftstrafen verurteilt. 

Während seiner Untersuchungshaft in Schweden erhielt Rocky Unterstützung von Fans und Kollegen aus der Musikbranche. Die Mutter des Rappers, Renee Black, zeigte sich unzufrieden angesichts des Urteils: 

Das fühlt sich überhaupt nicht gut an. 

Auch US-Präsident Donald Trump versuchte zu vermitteln, als sich Rocky in schwedischer Untersuchungshaft befand. Insgesamt müssen die drei verurteilten US-Amerikaner dem Opfer 1.168 Euro zahlen. Es handelt sich dabei um eine weitaus niedrigere Summe, als gefordert wurde. Auch wurde entschieden, dass die Verurteilten die Rechnung für die juristische Hilfe des Opfers von 18.697 Euro begleichen müssen. Aufgrund der schlechten finanziellen Situation Rockys muss dieser jedoch nur circa 14.000 Euro zahlen. 

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