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"Casinos-Austria-Affäre": Razzia bei Ex-FPÖ-Chef Strache – Vorwurf der Bestechlichkeit

"Casinos-Austria-Affäre": Razzia bei Ex-FPÖ-Chef Strache – Vorwurf der Bestechlichkeit
Der ehemalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sieht sich mit neuen Vorwürfen konfrontiert.
In Österreich ist es nach Medienberichten zu einer Hausdurchsuchung beim ehemaligen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sowie beim Ex-Fraktionschef Johann Gudenus gekommen. Es geht um den Vorwurf von Postenschacher. Strache spricht jedoch von "politischem Angriff".

Die Alpenrepublik ereilt offenbar eine weitere Affäre. Am Montag fand nach Medienberichten eine Hausdurchsuchung beim ehemaligen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sowie beim Ex-Fraktionschef Johann Gudenus (FPÖ) statt. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) in Wien bestätigte – ohne Namen von Betroffenen zu nennen – Ermittlungen wegen des Verdachts der Bestechung und der Bestechlichkeit. Strache reagierte empört auf die Ermittlungen und sprach von einem "politischen Angriff" auf seine Person, mit denen seine Glaubwürdigkeit zerstört werden solle. Er wies alle Vorwürfe zurück.  

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt aufgrund einer anonymen Anzeige. Konkret soll es um die Bestellung von Peter Sidlo, einem ehemaligen FPÖ-Bezirksrat in Wien und Gudenus-Vertrauten, zum Finanzchef von Casinos Austria AG gehen. Wie die österreichische Zeitung Der Standard berichtet, soll es einen politischen Deal gegeben haben. So soll Sidlo unter Mithilfe durch einen Casinos-Austria-Miteigner, die Novomatic, in den Vorstand gehievt worden sein. Im Gegenzug soll die FPÖ laut Bericht Novomatic Glücksspiellizenzen versprochen haben. 

Nach übereinstimmenden Berichten mehrerer österreichischer Medien, unter anderem in der Presse und Krone, die Einsicht in den Hausdurchsuchungsbefehl gehabt haben wollen, soll zudem Gudenus Novomatic in Aussicht gestellt haben, im Falle des Sieges der FPÖ und der ÖVP bei der Wiener Landtagswahl das kleine Glücksspielgesetz wieder zu aktivieren.

Am Mittwoch kam es dann zu einer weiteren Hausdurchsuchung im Umfeld des Ex-FPÖ-Chefs. Die Partei bestätigte dies mit Verweis darauf, es habe eine "freiwillige Nachschau in den Räumlichkeiten des 'Freiheitlichen Bildungsinstituts St. Jakob in Osttirol'" stattgefunden. Laut Standard gehört dieses Bauernhaus seit 2012 dem FPÖ-Bildungsinstitut, und auch Strache soll es mehrfach genutzt haben, um dort Urlaub zu machen. 

Auch bei Novomatic-Chef Harald Neumann und Sidlo sollen Durchsuchungen stattgefunden haben. In dem ganzen Fall soll es insgesamt sechs Verdächtige geben, darunter ist auch der Novomatic-Eigentümer Johann Graf. Sie alle bestreiten die Vorwürfe. Strache ließ am Dienstagabend über Facebook wissen:

Der gegen mich erhobene Vorwurf entbehrt jeder Grundlage und ist daher lediglich ein weiterer politischer Angriff auf meine Person" …
"Ich habe mir keinerlei Verhalten – weder in diesem, noch in anderen Zusammenhängen – vorzuwerfen, das den Straftatbestand der Bestechlichkeit erfüllt." 

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