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Frankreich: Festnahmen und Tränengas bei Schweigemarsch in Nantes

Frankreich: Festnahmen und Tränengas bei Schweigemarsch in Nantes
Polizeibeamte nehmen während einer Versammlung in Nantes am 3. August 2019 einen Mann fest.
Bei einem Schweigemarsch in Nantes setzte die Polizei Tränengas und Wasserwerfer ein. Menschen gingen auf die Straße, um gegen Polizeigewalt zu protestieren. Anlass ist der Tod eines 24-Jährigen, der bei einer Polizeiaktion in die Loire gefallen war.

Ende Juni war Steve Maia Caniço nach einem umstrittenen Polizeieinsatz bei der Fête de la Musique in Nantes verschwunden. Anfang der Woche wurde seine Leiche gefunden. Die Demonstranten gingen am Samstag nach der Entdeckung der Leiche auf die Straße, um für "Gerechtigkeit für Steve" durch das Stadtzentrum von Nantes zu marschieren. Die Menge hielt nicht nur eine stille Mahnwache ab, sondern skandierte auch Parolen, in denen der französische Präsident Emmanuel Macron scharf kritisiert wurde.

Tränengas, Wasserwerfer und Festnahmen

Die Spannungen eskalierten während des Marsches, und die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein, um die Menge zu zerstreuen. Demonstranten benutzten Stadtmobiliar, um provisorische Barrikaden zu errichten, die später in Brand gesteckt wurden. Nach Angaben der Polizei nahmen 1.700 Menschen an der Demonstration teil, und es gab 33 festnahmen. 

Der junge Erzieher hatte Ende Juni eine Musikfestival für Fans der Musikrichtung Electro an der Loire in Nantes besucht. Polizisten wollten die Feier beenden. Bei diesem Einsatz stürzten mindestens 14 Menschen in den Fluss. Der 24-Jährige war seit dieser Nacht verschwunden. Verwandte sagen laut Medienberichten, dass er nicht schwimmen konnte. Besucher der Feier hatten der Polizei vorgeworfen, Gummigeschosse und Tränengas eingesetzt zu haben – daraufhin sei Panik ausgebrochen.

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