Europa

Schwule seien "schlimmer als Schweine": Islamischem TV-Sender droht Aus in Großbritannien

Einem islamischen Fernsehsender könnte die britische Rundfunklizenz entzogen werden. Der Sender hat Hassreden gegen Homosexuelle verbreitet und die Hinrichtung von Magiern befürwortet.
Schwule seien "schlimmer als Schweine": Islamischem TV-Sender droht Aus in GroßbritannienQuelle: www.globallookpress.com

Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom behauptet, der Sender Peace TV habe in vier seiner Sendungen gegen die Sendevorschriften verstoßen, darunter in der Show "Valley of the Homosexuals" (zu Deutsch: Das Tal der Schwulen).

Das Programm erklärte den Zuschauern im März 2018, dass LGBT-Personen "korrupter und schlimmer" als Schweine seien, die nach islamischem Recht als unrein gelten. Der Moderator Imam Qasim Khan sagte den Zuschauern:

Männer heiraten Männer, treten vor unseren Kindern im Fernsehen auf, küssen sich auf den Mund, gehen die Straße entlang, umarmen und küssen sich – diese Gesellschaft ist verrückt geworden.

In der Ausgabe eines anderen Programms, das im November 2017 ausgestrahlt wurde, befürwortete ein muslimischer Gelehrter die Todesstrafe für alle, die Magie praktizieren. Die Medienaufsichtsbehörde stellte auch zwei andere Shows in Frage: Eine sah die Todesstrafe als angemessene Strafe für alle, die aus dem Islam austreten, an. In einer weiteren Show wurde gesagt, dass die Ehe für minderjährige Mädchen "überhaupt kein Problem" sei.

Ofcom behält sich gemäß seiner eigenen Richtlinien das Recht vor, Rundfunkanbietern, die "Kriminalität, Chaos, Hass und Missbrauch" fördern, die Sendelizenz zu entziehen.

Der im Jahr 2006 gegründete Sender hat seinen Sitz in Dubai. Er zeigt die muslimische Sichtweise auf die Welt und strahlt häufig Auftritte religiöser Persönlichkeiten aus. In Indien und Bangladesch wurde Peace TV bereits verboten. In Großbritannien ist der Sender beim Satelliten- und Kabelanbieter Sky verfügbar.

Mehr zum ThemaMedienanstalt Berlin entzieht Sputnik die Sendelizenz: Russensender pfui – Amisender hui

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team