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Gegen zukünftige Bedrohungen: Französische Armee will Science-Fiction-Autoren einstellen

Gegen zukünftige Bedrohungen: Französische Armee will Science-Fiction-Autoren einstellen
Ein Star-Trek-Fan im Kostüm von Mr. Spock auf der London Film & Comic Con, Großbritannien, 17. Juli 2015 (Symbolbild)
Nachdem Franky Zapata mit seiner Flyboard-Einlage am französischen Nationalfeiertag für viel Aufsehen gesorgt hat, überraschen die Franzosen mit einer weiteren Neuigkeit: Ein Team aus Science-Fiction-Autoren soll die Armee auf zukünftige Bedrohungen vorbereiten.

Laut einem Bericht der Defence Innovation Agency (DIA) sollen sich die auch als "Rotes Team" bezeichneten Science-Fiction-Autoren "Szenarien von möglichen Bedrohungen" ausdenken, auf die Militärstrategen allein nicht kämen. Die streng vertrauliche Arbeit des Teams werde im Kampf gegen "bösartige Elemente" eine wichtige Rolle spielen, heißt es im Bericht.

Es ist offenbar ein weiterer Baustein in den Modernisierungsbemühungen des französischen Militärs. Am 14. Juli, dem französischen Nationalfeiertag, präsentierte Macron stolz einen "Flyboard-Soldaten", der über dem Himmel von Paris seine Kreise zog.

Gegen zukünftige Bedrohungen: Französische Armee will Science-Fiction-Autoren einstellen
Franky Zapata auf dem Flyboard, Avenue des Champs-Élysées in Paris, Frankreich, am 14. Juli 2019

Auch futuristisch aussehende neue Waffen gegen Drohnen wurden der Öffentlichkeit präsentiert:

Gegen zukünftige Bedrohungen: Französische Armee will Science-Fiction-Autoren einstellen
Die futuristisch aussehende Nerod-F5-Mikrowellenwaffe gegen Drohnen

Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte zuvor schon den Aufbau eines militärischen Weltraumkommandos angekündigt. "Um die Entwicklung und Verstärkung unserer Fähigkeiten im Weltraum zu gewährleisten, wird im kommenden September ein großes Raumfahrtkommando innerhalb der Luftwaffe geschaffen", hatte Macron bei einer Rede vor Militärs am Vortag des Feiertags in Paris erklärt.

General Mark A. Milley sieht eine Reihe von Bedrohungen für die USA, deren Top-Militärberater er zu werden gedenkt.

Der Weltraum sei ein "neuer Bereich der Konfrontation". Er habe eine Änderung der Militärdoktrin genehmigt, die "uns in die Lage versetzen wird, uns im Weltraum und aus dem Weltraum zu verteidigen". Dabei gehe es auch um einen besseren Schutz französischer Satelliten. Die Luftwaffe werde bald zur Luft- und Weltraumwaffe, sagte der Präsident und kündigte entsprechende Investitionen an.

Die französische Verteidigungsministerin Florence Parly erklärte, Frankreich habe "alle Trümpfe im Wettlauf um militärische Innovationen in der Hand". Es gebe sogar Pläne für Roboter, die französische Soldaten Truppen in Mali unterstützen sollen. Es sollen bereits Versuche dazu laufen, heißt es.

Die Idee mit den Science-Fiction-Autoren scheint nicht abwegig, wenn man sich in Erinnerung ruft, wie schon andere Autoren in der Vergangenheit richtige Prognosen gestellt haben.

So sagt Jules Verne in seinem Roman "Von der Erde zum Mond" von 1865 die Mondlandung voraus. In dem Buch werden drei Menschen in Florida mit einem Raumschiff auf den Mond geschickt – mit gewissen Ähnlichkeiten zu der späteren Apollo-11-Mission.

In dem Film "Metropolis" von Fritz Lang aus dem Jahr 1927 erscheint das erste Mal ein Videotelefon. Und H. G. Wells sagt mit seinem Roman "Befreite Welt" in 1914 die Atombombe voraus.

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