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Hashim Thaçi an Donald Trump: Kosovo ist "das pro-amerikanischste Land der Welt"

Hashim Thaçi an Donald Trump: Kosovo ist "das pro-amerikanischste Land der Welt"
Anlässlich des 4. Juli 2019, dem US-Unabhängigkeitstag, wurde der Hauptplatz in Pristina, Kosovos Hauptstadt, mit US- und Kosovo-Flaggen geschmückt.
Die Vereinigten Staaten feierten am 4. Juli ihren Unabhängigkeitstag. Unter den zahlreichen Gratulanten war auch der kosovarische Präsident, der in einem Brief an den US-Präsidenten stolz besonders eine Sache zu den Beziehungen zu Washington betonte.

So soll der kosovarische Präsident Hashim Thaçi dem US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump in einem Brief anlässlich des US-Unabhängigkeitstages ausgerichtet haben, dass Kosovo "stolz das pro-amerikanischste Land der Welt" sei. Dies berichtet der serbische öffentlich-rechtliche Fernsehsender RTS.

Der pensionierte US-General Wesley Clark, hier bei einer Konferenz im Jahr 2014 in Beverly Hills, Kalifornien, besuchte am 12. Juni 2019 das Kosovo.

Im Namen seines Volkes bedankte er sich laut Bericht für die US-amerikanische Unterstützung "in den schlimmsten Zeiten und für die Unterstützung beim Wiederaufbau des Landes und der Gesellschaft nach der Tragödie und den Kriegszerstörungen".

Der Fernsehsender bezieht sich auf Berichte in den kosovo-albanischen Medien, die aus dem Brief zitiert haben. Thaçi soll zudem darin geschrieben haben, dass "dieser Feiertag am 4. Juli auch in Kosovo gefeiert wird, mit der Inauguration der neuen US-amerikanischen Botschafterin". Das zeuge über die "Stärkung und Vertiefung unserer Freundschaft und unserer strategischen Partnerschaft". 

Kosovo engagiere sich etwa dafür, eine langfristige friedliche Lösung mit Serbien zu erreichen. Weiter schrieb er an Trump: "In dieser kritischen Phase der Prozesses erlauben Sie mir zu betonen, dass Ihre Führung und Vision entscheidend sind, um dieses Ziel zu erreichen." Seinen Brief beendete der kosovarische Präsident demnach mit den Worten: "Gott segne die Vereinigen Staaten von Amerika."   

Erst am 12. Juni feierte die abtrünnige serbische Provinz, die sich 2008 einseitig für unabhängig erklärt hatte, das 20-jährige Jubiläum des NATO-Einmarsches auf das Territorium Kosovos. Bei der Veranstaltung war hoher Besuch aus den USA anwesend – der ehemalige US-Präsident Bill Clinton (1993–2001) und die damalige US-Außenministerin Madeleine Albright. Serbien erkennt wiederum die Unabhängigkeit Kosovos bis heute nicht an.

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