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Peinliche Sicherheitspanne der Briten: Streng geheime Dokumente im Müllcontainer gefunden

Peinliche Sicherheitspanne der Briten: Streng geheime Dokumente im Müllcontainer gefunden
Die militärische Forschungseinrichtung für biologische und chemische Kampfstoffe Porton Down bei Salisbury/Großbritannien
Im Müllcontainer auf einem Parkplatz im Norden der britischen Hauptstadt London wurde ein ungewöhnlicher Fund gemacht. Statt den zu erwartenden Abfall entdeckte ein Passant Tausende streng geheime Dokumente der militärischen Forschungseinrichtung Porton Down.

Tausende Seiten hochsensibler Personaldaten von Wachmännern, die von den frühen 1980er-Jahren bis 2017 in der militärischen Forschungseinrichtung Porton Down gearbeitet haben, wurden auf diese Weise entsorgt. Andere Dokumente enthielten sogar Passwörter zu Computersystemen der Einrichtung und Angaben über die speziellen Sicherheitsvorkehrungen von Wachmännern, die den Außenbereich der Anlage überwachen.

Russlands Botschafter in Großbritannien, Alexander Jakowenko, während einer Präsentation zum Fall Skripal im April 2018.

Ein Geheimdienstmitarbeiter bezeichnete die gefundenen Dokumente als "Traum eines Terroristen", während ein ehemaliger Polizist, der mit der militärischen Forschungseinrichtung zu tun hatte, meinte:

Das hätte einhundertprozentig katastrophal enden können. Irgendjemand hat irgendwo seinen Job nicht gemacht. Was hätte passieren können, ist viel schlimmer als das, was passiert ist.

Wie diese Dokumente aus Porton Down gebracht und weshalb sie in einen Müllcontainer in einer Gegend geworfen wurden, von der man weiß, dass dort Obdachlose nach verwertbaren Dingen suchen, ist nicht bekannt. Der Mann, der diesen ungewöhnlichen Fund gemacht hatte, informierte nicht etwa die Polizei, sondern die Zeitung The Daily Star. Unterdessen leitete das Verteidigungsministerium eine Untersuchung dieser Sicherheitspanne ein.

Diese Forschungseinrichtung in der Nähe von Salisbury geriet im vergangenen Jahr in die Schlagzeilen, als der ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Julia in Salisbury zum Ziel eines Anschlags mit Nervengift wurden. Beide haben den Anschlag überlebt, allerdings kam eine 44-jährige Frau in der nahegelegenen Stadt Amesbury ums Leben, nachdem sie in Kontakt mit dem tödlichen Nervengift Nowitschok kam. Russland wurde dabei umgehend an den Pranger gestellt und als Drahtzieher des Anschlags verurteilt. Porton Down führte die Untersuchungen zu diesen Vorfällen durch.

Mehr zum ThemaDie Vergiftung der Skripals - Motive, Plausibilitäten und gezielte Irreführung (Teil 1)

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