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Alles für die NATO-Reaktionstruppe: Norwegen steuert Fregatte, ein U-Boot und sechs Kampfjets bei

Alles für die NATO-Reaktionstruppe: Norwegen steuert Fregatte, ein U-Boot und sechs Kampfjets bei
Norwegischer Soldat während der Saber Strike 18 Militärmanöver in Skrunda, Lettland, 12. Juni 2018.
Für die schnelle Reaktionstruppe der NATO "Four 30s" wird Norwegen eine Fregatte, ein U-Boot und sechs Kampfjets beisteuern. Dies gab der norwegische Verteidigungsminister bei einem NATO-Treffen in Brüssel bekannt. Das vorgegebene 2-Prozent-Ziel der NATO aber wird Norwegen kaum erreichen.

Die Fregatte, das U-Boot und die Kampfjets dienen der NATO-Einsatztruppe "Four 30s". Das Kürzel soll bedeuten, dass im Falle einer "Krise" die Mitglieder binnen 30 Tagen 30 Truppenbataillone, 30 Flugzeugstaffeln und 30 Kriegsschiffe bereitzustellen haben.

Nach dem Sinken der Fregatte KNM Helge Ingstad verbleiben derzeit der norwegischen Marine noch vier Fregatten. Ohne eine Ausweitung der Stärke des norwegischen Militärs wird es schwierig, den Forderungen der NATO zu entsprechen, musste Haakon Bruun-Hanssen Leiter der Verteidigung einräumen. In diesem Jahr werden die Ausgaben Norwegens für die Verteidigung 1,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes erreichen.

Die niederländischen Streitkräfte rüsten auf – unter anderem auch mit deutschen Panzerhaubitzen –, um sich auf einen Krieg gegen Russland vorzubereiten (Bild zeigt PzH-2000 der Bundeswehr am 31.08.2010).

Frank Bakke-Jensen, Verteidigungsminister Norwegens, sagte nun in Brüssel: 

Wir haben angekündigt, dass wir uns in einem großen Umbruch befinden. Irgendwann werden wir andere Kapazitäten haben. … Es geht nicht darum, dass wir für die NATO eine Fregatte an irgendeinem geographischen Ort der Welt stationieren. Es geht darum, dass wir bei der Alarmierung durch die NATO eine Fregatte haben, die einsatzbereit ist und teilnehmen kann. 

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg forderte zum wiederholten Mal, dass alle Bündnispartner ihren angemessenen Beitrag für das Verteidigungsbündniss zu leisten haben. Auf Initiative der USA im Jahr 2014 wird erwartet, dass jedes Land mindestens zwei Prozent seines Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgibt. Bis zum Jahr 2024 sollten aber alle Staaten der NATO das Zwei-Prozent-Ziel erreicht haben. Derzeit haben nur die USA, Großbritannien und Griechenland (sic!) das 2-Prozent-Niveau erreicht.

US-Präsident Donald Trump kritisierte aktuell erneut die Höhe der Ausgaben, auch Deutschlands, für die NATO und bezeichnete Deutschland als "säumigen Zahler": 

Also Deutschland zahlt Russland Milliarden und Milliarden an Dollar für Energie, okay. … Also sie geben Russland Milliarden an Dollar und trotzdem sollen wir Deutschland schützen, und Deutschland ist säumig! Okay?

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