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Österreich: FPÖ-Funktionärin erntet Shitstorm nach antisemitischen Facebook-Kommentaren

Österreich: FPÖ-Funktionärin erntet Shitstorm nach antisemitischen Facebook-Kommentaren
Symbolbild
Alexandra Schöppl, Stellvertreterin des Landesobmanns der Freiheitlichen Arbeitnehmer Salzburg, bezeichnete bei Facebook einen jüdischen FPÖ-Politiker, der die Partei verlässt, als "Pharisäer". Antisemitische Kommentare ließ sie unter ihrem Beitrag ungelöscht stehen.

Antisemitische Kommentare unter Schöppls Beitrag störten die Funktionärin anscheinend nicht, da sie diese ungelöscht stehen ließ. So lautete ein Kommentar "So sind die J…". Dieser blieb fast einen Tag lang nach seiner Veröffentlichung stehen. Einige Internetnutzer fragten höhnisch, ob es sich bei ihrem Kommentar über den Parteiaustritt des jüdischen FPÖ-Politikers David Lasar auch um eine "besoffene Geschichte" handele. Damit spielten die User auf die Ibiza-Affäre des FPÖ-Politikers Heinz-Christian Strache an. 

Zudem teilte Schöppl am 16. Juni einen Artikel der Zeitung Kurier darüber, dass es neue Anklagen gegen ÖVP-Beamte im Innenministerium gebe. Dazu schrieb sie: "I würd sogn, daschlogts es …". Die beiden Beiträge können derzeit nicht aufgerufen werden. Die Facebook-Gruppe FPÖ Fails veröffentlichte jedoch die entsprechenden Screenshots.

Schöppl fiel bereits mehrfach mit ihren Facebook-Beiträgen auf: So nannte sie vor zwei Jahren ihren ehemaligen FPÖ-Kollegen Markus Steiner einen "Räuber" und wurde wegen Hasspostings verurteilt. Schöppl schrieb damals, Steiner sei ein nicht brauchbares Ding und gehöre entsorgt. Er sei ein Vollkoffer und mit einem Räuber vergleichbar. Nachdem Steiner Anzeige erstattet hatte, musste Schöppl laut einem Gerichtsurteil 6.000 Euro an den Kläger zahlen. Außerdem sorgte Schöppl letztes Jahr mit einem Kommentar zum Thema Alleinerziehung für Empörung, als sie bei Facebook geschrieben hatte, dass "wahre Mütter nicht Vollzeit arbeiten gehen".

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