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Hass frisst Seele auf: Überlebender des Odessa-Pogroms über den Konflikt in der Ukraine

Hass frisst Seele auf: Überlebender des Odessa-Pogroms über den Konflikt in der Ukraine
Nationalistische Schlägertrupps auf den Straßen von Odessa am 2. Mai 2014
Der Ex-Politiker Oleg Musyka ist einer der Hauptzeugen des Massakers in Odessa am 2. Mai 2014. Sein Bruder sprang aus dem brennenden Haus und ist behindert. Doch die beiden verspüren keinen Hass auf die Angreifer. Die Täter sind nach wie vor auf freiem Fuß.

Mit dem Pogrom in der russischsprachigen Hafenstadt Odessa hat der ukrainische Staat die letzten Weichen auf dem Weg zum militanten Nationalismus gestellt. Fünf Jahre nach diesem tragischen Ereignis untersucht RT Deutsch dieses Problem, denn das Verbrechen ist weder im Westen noch in der Ukraine aufgearbeitet. Warum kommen wir zu diesem Schluss?

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Der einzige gefasste Täter aus dem Euromaidan-Lager Sewa Gontscharewski wurde nach mehreren Wochen Haft im Jahr 2014 auf Druck der Nationalisten wieder freigelassen. Statt Aufklärung findet nur eine politisch motivierte Scheinermittlung statt, und statt Trauer empfinden viele Nationalisten Schadenfreude für ihre brutal niedergeschlagenen Opponenten. Das erzählt der Überlebende des Pogroms Oleg Musyka. Am Jahrestag der Tragödie veröffentlichen wir einen Auszug aus dem Interview mit dem Zeitzeugen. 

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