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Vorstoß von Salvini: Vergewaltiger chemisch kastrieren lassen

Vorstoß von Salvini: Vergewaltiger chemisch kastrieren lassen
Der stellvertretende Ministerpräsident Matteo Salvini im Oberhaus des italienischen Parlaments, in Rom, Italien, 20. März 2019.
Der italienische Innenminister Matteo Salvini will Männer, die sich einer Vergewaltigung schuldig gemacht haben, einer chemischen Kastration unterziehen lassen. Letzte Woche wurden in Catania drei Männer festgenommen, die eine Touristin vergewaltigt hatten.

Das Opfer der drei jungen Männer war eine 19 Jahre alte Touristin. Die Täter filmten das Sexualverbrechen mit ihren Mobiltelefonen. Die Touristin hatten sie zuvor betrunken aus einer Bar mitgenommen. Die Tat spielte sich in einem Auto ab. Dank des Videos, das die Frau in der Bar von den Männern aufzeichnete, und eines Videos, das ihr einer der Täter mit der Aufforderung zuschickte, erneut mit ihnen auszugehen, konnten die Vergewaltiger identifiziert werden. 

Der italienische Innenminister Matteo Salvini sagte über die Kriminellen: 

Keine Nachsicht für die Würmer, die eine Touristin in Catania vergewaltigten. Chemische Kastration!

Symbolbild: Ein überfülltes Flüchtlings-Boot näher sich der Küste Griechenlands.

Bei einer chirurgischen Kastration werden die Hoden durch eine Operation entfernt oder zerstört. Der Mann ist nicht mehr zeugungsfähig, und die Libido ist geschwächt. Rückgängig machen lässt sich dieser Eingriff nicht. Bei der chemischen Kastration hingegen handelt es sich um eine Hormonbehandlung über längere Zeit, um den Sexualtrieb zu zerstören. Dies soll auch die Aggressivität reduzieren. Für den Mann gibt es keine lebensbedrohlichen Nebenwirkungen.

In Deutschland und in Russland wird bei Sexualstraftätern nur dann eine chemische Kastration durchgeführt, wenn die Person einwilligt. In Russland wird darüber diskutiert, ob die chemische Kastration als Bestrafung der Täter eingeführt werden sollte. 

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