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Probleme jenseits des Brexit: Großbritannien in 25 Jahren ohne Wasser

Probleme jenseits des Brexit: Großbritannien in 25 Jahren ohne Wasser
Schlechtes Wassermanagement, steigende Bevölkerungszahlen und Klimawandel. In 25 Jahren wird Großbritannien das Trinkwasser ausgehen. Bis zum Jahr 2050 wird einer von vier Menschen weltweit von chronischem Wassermangel in seiner Heimat betroffen sein.

Diesen Freitag, den 22. März, ist Weltwassertag. Im Jahr 2010 wurde das Recht auf Wasser zu einem Menschenrecht erklärt. Zahlreiche Regierungen warnen vor der Erschöpfung der Ressource. Bis zum Jahr 2050 wird sich die Hälfte der britischen Flüsse um die Hälfte ihres Wasservolumens reduziert haben. Besonders dem bevölkerungsreichen Südosten des Landes droht Wasserknappheit. Durchschnittlich nutzt ein Brite pro Tag 140 Liter der kostbaren Ressource.

Ein palästinensisches Mädchen trinkt aus einer öffentlichen Trinkwasserquelle im Jabaliya Flüchtlingscamp im nördlichen Gazastreifen, 24. Januar 2017.

Sir James Bevan, Hauptgeschäftsführer der britischen Umweltbehörde

Die Klauen des Todes sind der Punkt an dem, falls wir nicht Maßnahmen für einen Wandel ergreifen, wir nicht genügend Wasser haben werden, um unseren Bedarf zu decken.

Gründe für den bevorstehenden Wassermangel sind die wachsende Bevölkerungszahl, Missmanagement aber auch der schlechte Umgang mit dem Wasservorrat. Bis zum Jahr 2050 wird die Bevölkerung Großbritanniens von heute rund 67 Millionen auf 75 Millionen Menschen angewachsen sein. Die Verschwendung von Wasser dürfe in der Gesellschaft genauso wenig akzeptiert sein, wie einem Baby Rauch ins Gesicht zu pusten, oder Plastiktüten ins Meer zu werden, so Bevan. Ein großes Problem stellten auch Lecks an Leitungen dar, die zur Wasserverschwendung beitrügen. Ohne diese würde es im Jahr 2050 keinen Wassermangel geben. Bevan fordert eine Reduzierung des privaten Wasserverbrauchs auf 100 Liter pro Person und pro Tag. 

Weltweit haben derzeit mehr als zwei Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, so der Bericht der Vereinten Nationen. Die Situation ist besonders in afrikanischen Ländern gravierend. In Deutschland wird die einheimische Trinkwasserversorgung als "sehr gut" bewertet. In Europa und Nordamerika sind besonders Menschen in den ländlichen Gebieten benachteiligt.

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